Warum er ein sinnvolles Marketinginstrument ist

Bei dem Begriff Blog denken viele an stylische Klamotten, das schöne Drapieren von Essen oder perfekt inszenierte Fotos von der Reise um die Welt. Doch auch viele Unternehmen haben längst erkannt: Ein Blog ist ein gutes Marketing- und Kommunikationsinstrument! Dabei kann er unterschiedliche Funktionen erfüllen: Wissen vermitteln, Informationen zur Verfügung stellen oder auch Hilfestellungen geben. Im Vorfeld ist es wichtig, Ziele zu definieren: Geht es Dir nur um mehr Traffic, also mehr Websitebesucher? Oder sollen Kundenanfragen oder Downloads erzielt werden? Und wer ist eigentlich die Zielgruppe des Blogs? Sind diese Fragen geklärt, geht es im nächsten Schritt an die Umsetzung. Die Herausforderungen sind nicht nur technischer Art, sondern auch eine Frage des Contents. Um sicherzustellen, dass regelmäßig Beiträge erstellt werden, lohnt sich das Anlegen eines Redaktionsplans. Häufig sind es Mitarbeiter der Marketing-/Kommunikationsabteilung die den Blog mit Leben füllen. Sollte sich kein Verantwortlicher innerhalb der Firma finden lassen, kann ein Unternehmen auch eine PR-Agentur beauftragen. Die Überbrückung der fehlenden personellen Kapazitäten und ein professioneller, im Optimalfall auch suchmaschinenoptimierter Schreibstil sind die größten Vorteile einer Agentur.

Warum gerade einen Blog?

Mit einem Blog kann jedes Unternehmen – auch jede PR-Agentur – seinen Mitarbeitern die Chance geben, zu Wort zu kommen und ihr jeweiliges spezifisches Wissen nach außen zu tragen. Dies ist eine Win-Win-Situation: Für den Angestellten ist es motivierend, auch mal außerhalb seines sonstigen Tätigkeitsbereiches aktiv zu werden und für den User bietet sich eine Vielfalt an Beiträgen mit Mehrwert. Doch welche Vorteile hat der Blog noch? Lest selbst!

1. Der Blog ist eine meist kostenlose „Taktik“, mit der man als Unternehmen auf sich aufmerksam machen kann. Man wird im Optimalfall besser über Suchmaschinen gefunden und damit sichtbarer, generiert mehr Leads und erreicht neue User. Denn Google bewertet Webseiten besser, die konstant durch qualitativ hochwertigen Content auf dem Laufenden gehalten werden. Dadurch erreichen Du und Dein Unternehmen im besten Fall höhere Rankingpositionen zu relevanten Keywords. Hat man als Unternehmen lediglich statische Seiten – wie die Startseite und die starre Auflistung angebotener Dienstleistungen – erreicht man eine geringere Sichtbarkeit bei Google.

2. Dadurch, dass das Unternehmen mit den Usern in Kontakt tritt, zeigt es seine Bereitschaft, öffentlich Meinungen zu vertreten und Thesen in den Raum zu stellen – die bestenfalls zur Diskussion anregen. Das führt zu einer interaktiven Kommunikation mit Usern und somit auch mit potenziellen Kunden. Auch lässt die Kommentarfunktion das Unternehmen greifbarer und persönlicher erscheinen. Statt Einwegkommunikation/Push-Kommunikation – beispielsweise via Newsletter oder E-Mail – findet eine Zweiwegkommunikation/Pull-Kommunikation statt, bei der sich der User aktiv beteiligen kann. Auf Anmerkungen und Vorschläge der Nutzer solltest Du reagieren und sie eventuell sogar in den folgenden Beiträgen umsetzen.

3. Sich als Experte zu positionieren, ist im Hinblick auf den Erfolg Deines Unternehmens sinnvoll. Antwortest Du kompetent und regelmäßig auf die Fragen und Probleme deiner User, werden sie Dich mit der Zeit als Experte wahrnehmen. Das wiederum führt dazu, dass sie regelmäßig deinen Blog besuchen, Deine Beiträge teilen und Dich im besten Fall an ihre Kollegen weiterempfehlen, wodurch Du gleich noch ein paar User mehr verbuchen kannst.

4. Die Beiträge, die Du auf Deinem Unternehmensblog veröffentlichst, zählen zu den Owned Media – also Medienkanälen, die Deinem Unternehmen selbst gehören und Dir helfen, bekannter zu werden. Damit hast Du als Owner des Blogs die vollständige Kontrolle über die Inhalte, musst keine Autorenrichtlinien beachten und entscheidest selbst über die Themen. Ebenfalls positiv ist, dass auf deiner eigenen Seite über deine Beiträge gesprochen und geurteilt wird, und du das Gespräch damit auf deine Seite holst. So vermeidest Du auch, dass nicht irgendwo anders, wo Du es nicht überblicken/beeinflussen kannst, über Dich gesprochen wird.

5. Mit einem Blog kannst Du Dein Unternehmen viel transparenter und glaubwürdiger darstellen als durch Werbung – vor allem, wenn motivierte Mitarbeiter, die sich mit der Firma identifizieren, die Beiträge schreiben. Bei einem Anbieter von Dienstleistungen – wie einer PR-Agentur – kann die Expertise auf dem eigenen Fachgebiet gut für Beiträge genutzt werden. Wenn man solche fachspezifischen Themen locker verpackt, kann das „Infotainment“ beginnen – dann verweilt der Nutzer beim Blogbeitrag länger als beispielsweise bei einem Facebook-Post und prägt sich dessen Inhalte mehr ein. Natürlich kannst und sollest du deinen Beitrag trotzdem bei Social Media teilen. Denn das verhilft deinem Blog zu einer höheren Bekanntheit und befüllt gleichzeitig als positiver Nebeneffekt Deinen Newsfeed. Neue Besucher werden angelockt und die Kommunikationskanäle besser miteinander vernetzt.

6. Auch für das Employer Branding ist der Blog eine gute Möglichkeit: Wenn er regelmäßig Einblicke in die Expertise des Unternehmens gibt und auch Mitarbeiter erzählen können, wie beispielsweise der Agenturalltag abläuft, können sich Bewerber bereits vorab mit dem Unternehmen vertraut machen und vielleicht sogar schon im Vorfeld sehen, ob es zu ihnen passt oder nicht.

Vielleicht bist Du ja jetzt – so wie wir – auf den Geschmack gekommen und stellst bald Deinen ersten Blog-Beitrag online! 😉

Informationen dazu, wie du erfolgreich einen Corporate Blog führst, findest du unter:

https://www.seokratie.de/corporate-blogging/

https://www.suchradar.de/magazin/68/corporate-blogs-sieben-seo-tipps-fuer-unternehmensblogs

https://unternehmer.de/marketing-vertrieb/148331-tipps-und-tricks-fuer-einen-erfolgreichen-corporate-blog

https://www.marketingimpott.de/blog/die-5-wichtigsten-tipps-zum-start-eines-unternehmensblogs/

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