Tipp: Das LinkedIn Profil optimieren

So positionierst Du Dich richtig als (Corporate) Influencer

Rund 740 Millionen Menschen tummeln sich weltweit auf LinkedIn, im DACH-Raum sind es 16 Millionen. Darunter befinden sich zahlreiche Entscheider und Meinungsbildner. LinkedIn hat sich zu einer beliebten Social-Media-Plattform im B2B-Segment entwickelt – auch weil es viele Features bietet, um sich als Person oder Unternehmen gut zu präsentieren. Wie Du Dir ein optimales LinkedIn Profil aufbauen kannst und Reichweite gewinnst, erzählen wir Dir hier.

Tipps für Deinen Auftritt bei LinkedIn

  • Nutze textliches SEO: LinkedIn nimmt weltweit Platz 27 im SEO-Ranking ein. Es lohnt sich, in textliches SEO zu investieren. Mit den richtigen Keywords und Themen kannst Du Dein persönliches Profil aber auch das Unternehmensprofil SEO-gerecht präsentieren. Vermeide dabei unbedingt Keyword-Stuffing – das übermäßige Setzen von Keywords wird immer abgestraft und verschlechtert das Ranking. Tipps zum guten textlichen SEO findest Du auch hier.
  • Achte auf Vollständigkeit: Nutze die Möglichkeiten, die LinkedIn Dir bietet und fülle Dein Profil vollständig aus. Zu wichtigen Angaben zählen dabei:
    1. Passender Profilslogan: Schreibe dazu, was Deine Expertise ist, zum Beispiel Experte für xxx oder Spezialist für xxx. Vermeide, als Verkäufer aufzutreten und Dich anzubiedern. Keiner will es haben. Auf LinkedIn geht es um das Netzwerken, den gezielten Austausch von Wissen und um die Suche nach einer gewünschten Expertise. Bei VOCATO lautet unser Profilslogan zum Beispiel „Euer Spezialist für moderne B2B-Unternehmenskommunikation – Kommunikationsagentur für erklärungsbedürftige Themen“.
    2. Vanity URL erstellen: Bei der Vanity URL handelt es sich um die URL Deines persönlichen Profils, die im Idealfall Deinen Namen enthalten sollte. Bei mir lautet sie zum Beispiel http://www.linkedin.com/in/birgitbrabeck. Diese persönliche URL wird nicht automatisch generiert, sondern muss vom Nutzer eingegeben werden. Gehe bei „Einstellungen“ auf Deinem persönlichen Profil auf „öffentliches persönliches Profil bearbeiten“ und bearbeite oben rechts deine persönliche URL.
    3. Mehrsprachiges Profil anlegen: LinkedIn ist weltweit stark verbreitet. Betreibst Du Dein Business auch in anderen Ländern, oder ist Deine Firma international unterwegs? Dann lohnt es sich, ein deutsches und englisches Profil zu haben. Auf LinkedIn gibt es die Möglichkeit, ein englisches Profil anzulegen, indem man das deutsche Profil einfach spiegelt.
    4. Aussagekräftiges Profilfoto: Wähle für Dein persönliches Profil ein businesstaugliches Foto, das Vertrauen erweckt (Deine Expertise zählt auf LinkedIn), eine gute Qualität hat und sympathisch wirkt. Du hast zudem die Möglichkeit, mit einem Hintergrundbild Dein Profil zu verschönern.
  • Denke strategisch: Wer auf LinkedIn Business machen oder sein Netzwerk erweitern möchte, der muss strategisch denken. Finde Antworten auf wichtige Fragen wie: Warum bin ich auf LinkedIn? Was sind meine Ziele? Wer sind meine Zielgruppen? Entsprechend musst Du Deine Inhalte und Deinen Gesamtauftritt wählen. Dieser Aufgabe sollten sich auch Unternehmen stellen. Es ist nicht wichtig, auf möglichst vielen Kanälen unterwegs zu sein. Viel wichtiger ist es, auf den richtigen zu sein und diese auch gut und konsequent zu bespielen.
  • Erweitere Dein Netzwerk: Wie es der Name schon sagt, sind die sozialen Medien „sozial“. Es geht hier nicht um unilaterale Kommunikation, sondern um Interaktion. Wer nur Inhalte streut und nicht aktives Community Management betreibt, hat es schwer, sein Netzwerk auszubauen. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten:
    1. Erweitere Dein Netzwerk, indem Du bereits vorhandene Kontakte ansprichst und einlädst.
    2. Findest Du Menschen interessant, die zu Deiner Zielgruppe zählen, die Du aber noch nicht kennst? Füge Sie hinzu, ohne einen Grund für Deine Kontaktaufnahmen zu nennen. Die Chance, dass Sie Deine Einladung dann annehmen, steigt. Je mehr Du hinzufügst, desto mehr Anlass gibst Du, dass Sie ablehnen.
    3. Kommentiere interessante Beiträge anderer. So machst Du auf Dich aufmerksam. Top ist, wenn Du neue Kontakte in relevanten Beiträgen verknüpfst (das machst Du durch die Erwähnung @NAME). Du schaffst so eine persönliche Ebene und Wertschätzung.
  • Wähle die richtige Zeit: Viele arbeiten derzeit im Homeoffice und sind früher „on“ als vor der Pandemie. Während der Montag oft mit Teambesprechungen startet und damit nicht ideal ist, kannst Du gut zwischen Dienstag und Freitag posten und netzwerken. Tendenziell sind Zeiten direkt morgens (8 bis 9 Uhr) oder mittags zwischen 11 und 14 Uhr gut. Auch der spätere Nachmittag (17 Uhr) kann eine günstige Zeit sein.

Nutze die Zeit der Pandemie, in der viele im Homeoffice arbeiten und beispielsweise auf LinkedIn gut erreichbar sind. Geschickt und professionell gemacht, hast Du jetzt die Chance, Deine Reichweite mit einem guten Profil und Themen zu erhöhen. So kannst Du zu einem (Corporate) Influencer werden. Hast Du zeitliche Engpässe? Setze Dir am besten (täglich) feste Zeiten, die Du auschließlich für Social-Media-Aktivitäten verwendest. Denn schnell gemacht ist es leider nicht auf den sozialen Medien. Für einen schönen Post inklusive Bild bzw. Video brauchst Du Vorbereitungszeit.

Mehr zu Social Media für B2B auch in unseren anderen Blogbeiträgen:

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