Einarbeitung im Homeoffice

Einarbeitung im Homeoffice

Mein Start ins PR-Volontariat – trotz Corona

Meetings per Teams? Einarbeitung per Telefon? In Zeiten von Corona ist das gang und gäbe. Auch mich begleiten solche Tools bei dem Start meines PR-Volontariats. In meinem ersten Beitrag für den VOCATO-Blog beschreibe ich, wie die Einarbeitung aus der Ferne gelingen kann.


Aber erst kurz zu meiner Person: Ich bin Sabrina und seit März 2021 die neue Volontärin im Hause VOCATO. Nachdem ich mein sechsjähriges Studium im Fach Geschichts- und Kulturwissenschaften abgeschlossen hatte, wollte ich in ein ganz neues Themenfeld eintauchen. Daher trieb es mich in die Welt der B2B-Kommunikation und in die Kölner Kommunikationsagentur VOCATO.
Bei meinem Start ins Arbeitsleben gab es jedoch – wie bereits angedeutet – ein Hindernis: Corona. Um meine Kolleginnen und mich nicht zu gefährden, verabredeten VOCATO und ich deshalb direkt von Beginn des Vertrages an, dass ich zuerst im Homeoffice starten würde.
Puh, ein komplett neuer Lebensabschnitt, und den außerhalb der Reichweite meiner neuen Kolleginnen meistern? Ja, das geht! Hier erfährst du, wie.


Live und in Farbe – meine ersten drei Tage in der Agentur


Bevor mein neues Team mich jedoch in die Arbeitswelt meines Wohnzimmers entlassen konnte, arrangierte es für mich eine dreitägige Präsenz vor Ort. Gewappnet mit einem frischen negativen Corona-Test und mehreren medizinischen Masken konnte ich meinen ersten Arbeitstag in der Agentur antreten und auch meine neuen Kolleginnen von Angesicht zu Angesicht kennenlernen – natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand.
Wir achteten dabei alle darauf, dass entweder das Fenster offenstand oder wir Maske trugen. Auch verteilten sich meine Einarbeitungs-Meetings auf drei Tage mit jeweils anderen Kolleginnen, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.
Während dieser drei Tage war ich ziemlich nervös – die Fülle an Informationen und Aufgaben war groß. Wie sollte ich das alles zuhause im Blick behalten?


Guter Start im Homeoffice: Kolleginnen und Tools sei Dank


Aber meine Kolleginnen hatten sich dafür schon ein ausgetüfteltes System überlegt: Mithilfe des Collaboration-Tools Teams hatten sie mir eine Art Planner-Board erstellt. Auf diesem konnte ich die wichtigsten Fakten zu den Kunden, den Tools, den internen Teams sowie meinen Kolleginnen gebündelt an einem Ort finden.
Auf einem weiteren Board konnte ich alle meine To Dos erfassen und auch das gesamte Team konnte jederzeit meine aktuellen Aufgaben einsehen. So blieb die große Über- und Unterforderung zum Glück aus.
Auch die persönliche Note blieb nicht auf der Strecke: Jede Kollegin hatte mir nämlich schon vorab eine herzliche Willkommens-Nachricht geschrieben. Da fühlte ich mich gleich gut aufgehoben!


Von Anfang an voll dabei


Während ich die ersten Tage vor Ort damit verbracht hatte, so viele Informationen wie möglich aufzusaugen und irgendwie die komplexen Kunden zu verstehen, konnte ich im Homeoffice bereits an den ersten „richtigen“ Agenturaufgaben mitarbeiten. Nach kurzer Zeit durfte ich zum Beispiel bei der Betreuung von Social-Media-Kanälen unterstützen und mich an Entwürfen für Postings und Templates versuchen.
Auch die ersten Kundentermine ließen nicht lange auf sich warten: Gleich in den ersten Wochen durfte ich bereits zwei virtuellen Kundenworkshops beisitzen und mich durch Recherchearbeiten aktiv einbringen. Zum Glück hatte ich vorab kontrolliert, ob mein Headset funktionierte. Das war nämlich schon mal anders gewesen (mein Fehler – Stecker überprüfen lohnt sich immer wieder!).


Ein guter Draht zu den Kolleginnen


Ja, kleine Homeoffice-Pannen können schon mal passieren. Aber das Gute daran ist: Obwohl ich rund 200 Kilometer entfernt vom Büro arbeitete, konnte ich mit meinen Kolleginnen in Echtzeit Probleme lösen.
Besonders half hier das Bildschirm-Teilen, wodurch die Projektarbeit gut möglich war. Zudem forderte mich auch immer wieder das ganze Team dazu auf: „Sabrina, frage so viel du kannst. Wenn etwas unklar ist, melde dich einfach.“
Da mir alle Teammitglieder von Anfang an sehr offen und herzlich begegneten, hatte ich auch wenig Scheu, immer wieder anzurufen und nachzufragen. Auf diese Weise hatte ich sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes einen guten Draht zu meinen neuen Kolleginnen – ohne sie zu gefährden.


Homeoffice „läuft“, aber ersetzt nicht das Zwischenmenschliche


Mein Start in die Arbeitswelt hat erstaunlich gut funktioniert, Homeoffice hin oder her. Verdanken kann ich das dem stetigen und hilfsbereiten Einsatz meiner Kolleginnen, aber natürlich auch den verschiedenen Tools, die diese Verknüpfungen erst möglich machen. So fühlte ich mich von Anfang an gut abgeholt und involviert.
Natürlich freue ich mich aber auch darauf, wenn ich endlich regelmäßig ins Büro kommen kann. Nicht nur, um noch tiefer in die Aufgaben einzusteigen und mich weiterzubilden, sondern auch, um meine Kolleginnen persönlich kennenzulernen. Denn eines kann Digitalisierung nicht: Die echte Teambildung zwischen Menschen, die nur dann entsteht, wenn man sich persönlich gegenübersitzt oder gemeinsam einen Kaffee trinkt. Ich freue mich schon darauf, wenn das wieder guten Gewissens möglich sein wird.

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