Tipps für mehr Sichtbarkeit in deinen Zielmedien
Eine Pressemitteilung schreiben und versenden, dann sollte es schon klappen mit der Veröffentlichung. Dass ein PR-„Schuss“ Aufmerksamkeit bei Journalisten generiert, war und ist immer noch ein Trugschluss. Was 2026 unbedingt auf die Agenda der Presseverantwortlichen in Unternehmen muss, erzählen wir euch in unserem Blogbeitrag. Dazu haben wir unsere langjährige Erfahrung aus der Pressearbeit für B2B-Unternehmen mit aktuellen Trends verknüpft und ein Fazit gezogen.
GEO: Presseveröffentlichungen werden wichtiger
Vorab und das Gute für uns PR-ler: Media relations ist nicht out! Wer in Top-Zielmedien dauerhaft präsent ist, steigert seine Brand Awareness. Berücksichtigt man, dass LLMs wie ChatGPT Quellen mit hoher Autorität beim Crawlen bevorzugt, erlebt die Pressearbeit sogar ein neues Hoch. Vertrauenswürdige Domains von Medienhäusern wie der Wirtschaftspresse oder bekannter Fachzeitschriften machen mit 31 Prozent neben der eigenen Website (38 Prozent) einen beträchtlichen Anteil aus. Zudem bleibt als wichtiges Argument: Links zu Online-Artikeln bekannter Medien zahlen auf die Glaubwürdigkeit ein.

Quelle: https://otterly.ai/blog/ai-search-study-2025
Wichtige Trends für B2B-Pressearbeit
Damit es aber auch klappt mit einer über das Jahr gut verteilten Veröffentlichungsrate, ist folgendes wichtig. Statt Schnellschuss sind eine strategische Herangehensweise und handwerkliches Know-how gefragt. Worauf es 2026 ankommt:
- Klassische Printmedien verlieren weiter an Relevanz. Gerade Fach- und Branchenmedien leiden unter der wirtschaftlichen Flaute und dem Shift von print zu online. Digital PR ist das Stichwort für 2026. Online-Veröffentlichungen steigern die Chance, in KI-generierten Antworten sichtbar zu werden. Sie lassen sich zudem leicht für andere Corporate Kanäle wie zum Beispiel Social Media oder den Newsletter verwenden.
- Investiert in visuelle Formate wie Bilder, Infografiken Video oder Audio. Schmückt ihr Pressemitteilungen oder Artikel damit, wird euer Paket an Journalisten attraktiver. Ihr gewinnt zudem Hoheit darüber, was visuell verwendet wird – natürlich nur, wenn ihr auf professionalle Qualität achtet.
- Personalisierte Ansprache von Journalisten: Ein passender Presseverteiler mit den richtigen Kontakten ist immer schon das A und O für erfolgreiche Media Relations. Als Agentur investieren wir hier richtig viel, um für unsere Kunden den größten Benefit zu generieren. Ihr habt den passenden persönlichen Kontakt, es wird aber dennoch nichts veröffentlicht? Es kann einfach daran liegen, dass euer Kontakt derzeit das Thema nicht bearbeitet, aber vielleicht ja zu einem späteren Zeitpunkt. Der Griff zum Telefon und das persönliche Gespräch hilft dabei, das herauszufinden. Wie ihr eure Medienkontakte am besten pflegt, könnt ihr hier näher nachlesen.
- Thought Leadership und Mehrwert sind DIE Todos für das neue Jahr. Mit bedürfnisorientiertem Content (der die Leser eurer Zielmedien anspricht) generiert ihr earned media. Fachexpertise praxisorientiert zu vermitteln, gelingt gut über Fachartikel, Anwenderberichte und Cases. Gebt euch Mühe, Referenzen zu finden, die mit euch gemeinsam eine Case Study veröffentlichen. Spannende Industry Insights, also Expertenwissen zu eurem Markt, Entwicklungen und Trends sind ebenfalls geschätzter Content bei Medienvertetern. Identifiziert in eurem Unternehmen die Personen für Fachthemen, die ihr als Thought Leader und Autoren in der Presse seht.
- Wertvolle Presseveröffentlichungen bringen euch auch auf Social Media weiter. Ihr könnt sie auf LinkedIn teilen, das Medium und den Kunden (bei Anwenderberichten) taggen und schon vergrößert ihr eure Reichweite. Überhaupt geht es auch 2026 darum, immer vernetzt zu denken. Media Relations, Social Media, Corporate Content isoliert zu betrachten, ist auf jeden Fall eine Sackgasse.
Strategisches Pflichtenheft
Eigentlich ist alles so wie immer. Von allem etwas, aber mit Strategie, ist die gute Devise. Strategisches Pflichtenheft für Januar 2026: Checkt, ob ihr die strategischen Ziele für das Jahr im Kopf habt, zum Beispiel:
- Zielgruppen & Personas sowie Zielmärkte bzw. -branchen
- Ziele
- Botschaften mit Belegen
- Vision
Erst dann könnt ihr mit einem guten Maßnahmenpaket durchstarten. Mehr zu obigen Themen auch hier:
