Die PR-Strategie: das Rückgrat einer erfolgreichen B2B-Kommunikation

7 Tipps für ein durchdachtes Konzept

Die Kommunikationsstrategie ist das Fundament jeder PR-Arbeit. Sie legt klare Absichten und Planungen fest und ermöglicht es dadurch, Botschaften präzise und gezielt an die relevanten Zielgruppen zu richten. Wir empfehlen deshalb, sich zunächst ausreichend Zeit für die Entwicklung einer Strategie zu nehmen und nicht einfach mal „loszulegen“. Denn wie schon der Komponist Josef Anton Bruckner sagte: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“

Worauf es bei einer Strategie ankommt? Wir haben da ein paar Tipps für euch:

  • Messaging: B2B-Themen sind oft sehr komplex. Ein Kommunikationsworkshop (bestenfalls mit frischem, neutralem Blick von Externen) ordnet die Gedanken und hilft dabei, Themen zu strukturieren und zu priorisieren. Das Erarbeiten von Leitlinien und Kernbotschaften für das PR-Vorhaben kann als Grundlage für die Strategie dienen.
  • Analyse und Zieldefinition: Anschließend geht es darum, die Ziele festzulegen. Was möchte das Unternehmen erreichen? Will es seine Bekanntheit steigern, das Vertrauen der Kunden gewinnen oder ein neues Produkt einführen? Oder vielleicht sogar alles zusammen? Die Ziele müssen spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert sein – kurz SMART. Nur so lässt sich der Erfolg der Maßnahmen später adäquat bewerten.
  • Zielgruppenanalyse: Seine Zielgruppen genau zu kennen, ist unerlässlich. Es ist wichtig zu wissen, wer die Botschaften empfangen soll und welche Bedürfnisse und Erwartungen diese Personen haben. Welche Position nehmen sie im Unternehmen ein? Welchen Herausforderungen stehen sie gegenüber? Und welche Medien konsumieren sie? Je genauer die Zielgruppen definiert sind, desto gezielter könnt ihr auch die Kommunikationsmaßnahmen ausrichten. Weitere Tipps zur Zielgruppendefinition findet ihr hier.
  • Kommunikationsbotschaften entwickeln: Eine erfolgreiche PR-Strategie basiert auf zentralen, konsistenten und überzeugenden Botschaften. Diese sollten den Mehrwert und den USP des Unternehmens hervorheben und auf die Bedürfnisse der Zielgruppen eingehen. Die Botschaften solltet ihr über verschiedene Kanäle hinweg einheitlich, aber kanalspezifisch kommunizieren – so gelingt es, die Außendarstellung zu professionalisieren.
  • Kanalauswahl: Entscheidend für den Erfolg der PR-Maßnahmen ist die Wahl der richtigen Kanäle – seien es traditionelle Print-Medien und/oder digitale Plattformen wie Social Media, Blogs oder auch Podcasts. Wichtig ist, die Medien zu wählen, die am besten zur Zielgruppe passen und die die Botschaften effektiv transportieren. Eine guter und zielgerichteter Medien-Mix erhöht die Reichweite und Wirkung der PR-Strategie.
  • Maßnahmenplanung: Die Planung der Maßnahmen sollte strategisch erfolgen. Ein detaillierter Zeitplan hilft dabei, den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass alle Aktivitäten auf die definierten Ziele einzahlen.
  • Erfolgskontrolle und Anpassung: Welche Maßnahmen haben gut funktioniert? Wo gibt es Verbesserungspotential? Zur Strategie gehört es auch, die Maßnahmen kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen. Hier kann eine Medienresonanzanalyse helfen.

Strategie: Marathon statt Sprint

Eine durchdachte PR-Strategie umfasst mehr als nur die schnelle Verbreitung von Pressemitteilungen. Sie erfordert Zeit, eine gründliche Analyse, klare Ziele, präzise Botschaften und eine sorgfältige Planung und Umsetzung der Maßnahmen. Mit einer soliden Strategie kann ein Unternehmen nicht nur seine Marke stärken, sondern auch langfristige Beziehungen zu seinen Stakeholdern aufbauen und festigen.

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