Gefühlt gibt es sie gar nicht mehr: Die solide Kontaktarbeit zu den Redaktionen von Printmedien. Nur zur Erinnerung, das sind die Tageszeitungen, Wochenmagazine und führenden Fachmedien, die es in Deutschland wie in keinem anderen Land in Hülle und Fülle gibt. Der gute Draht zu diesen Redaktionen, die richtige Ansprache mit dem richtigen Thema zur richtigen Zeit – all das haben wir immer als Grundlage unserer Arbeit oder als Kernkompetenz verstanden. In Zeiten von Social Media, Content Marketing sowie paid, owned und earned media kann man das schon mal aus den Augen verlieren.

Brand eins widmet sich aktuell in einem großen Special den Kommunikationsagenturen in Deutschland. Wo geht es hin mit dem Content? Wie einzigartig sind unsere Ideen? Sind Berater die neuen Werber? Fragen über Fragen, die uns schon nachdenklich stimmen. Sie passen zwar ins Bild, wenn man über die Zukunft von PR nachdenkt, aber sie sind auch meistens stark am B2C-Segment ausgerichtet. Auch mit immer neuen Stories und einer Fülle an Content müssen sich Unternehmen fragen: Was ist, wenn der Content in der Masse der automatisiert in den Markt geblasenen Keywords und Botschaften untergeht?

Bemerkenswert ist nämlich die B2B-Entscheideranalyse des Fachpresseverlags, ebenfalls erst kürzlich erschienen: Fachmedien sind weiterhin die wichtigste berufsbezogene Informationsquelle für professionelle Entscheider in Deutschland. Ein Kernergebnis: Insgesamt werden mit gedruckten und digitalen Fachmedien 94 Prozent der B2B-Kernzielgruppe erreicht.

Mit guter klassischer Pressearbeit finden Unternehmen bei den für sie wichtigen Branchenmedien Gehör.
Mit guter klassischer Pressearbeit finden Unternehmen bei den für sie wichtigen Branchenmedien Gehör.

Damit ist nicht gesagt, dass Social Media und Blogs kein Potenzial für zusätzliche Aufmerksamkeit, Interaktion und ein weltoffenes Unternehmensprofil bieten – in jedem Fall gehören sie heute zum Handwerk guter PR! Nur über Social Media ist es möglich, schnell zu reagieren, sehr persönlich zu kommunizieren und einzelnen Zielgruppen individuell einen informativen Mehrwert zu bieten.

Für uns als Spezialisten für B2B-PR zeigt die Fachmedien-Analyse: Es sind eben doch auch die Branchenmedien, zumindest die führenden, die noch vielerorts auf den Tischen liegen und Geschäftsentscheidungen beeinflussen. Oder auch Online-Formate, die jedoch ähnlich aufgebaut sind und redaktionell bestückt werden. Bei diesen Zielgruppen kann man mit Content via Blogs, Facebook oder G+ nicht immer landen. Das Einbringen von Themen oder Schreiben von Beiträgen für Fachmedien sind daher nach wie vor das Kernelement einer erfolgreichen Pressearbeit und PR im B2B-Segment.

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