12 Monate Volontariat: Zeit für ein Fazit

6 Dinge, die ich im ersten Berufsjahr gelernt habe

Man stelle sich vor: Mich, eine frischgebackene Absolventin des Studiengangs „Neuere Deutsche Literatur, Kultur, Medien“. Ich sitze in einem Meeting-Raum, in dem von IT-Fachmagazinen die Rede ist, von Monitoring, Cloud Computing und MKA.

Ich weiß noch, wie ich mich damals – in der ersten Woche meines Volontariats – gefragt habe, was das wohl ist, diese MKA (Medienkontaktarbeit 😉), von der hier alle reden. Heute, rund ein Jahr später, sitze ich immer noch in diesen Meetings, mit einem großen Unterschied: Ich benutze diese Begriffe mittlerweile selbst. Während ich mich zu Beginn meiner Zeit bei VOCATO noch gefragt habe, wie ich bei solchen Themen wohl mal annähernd mitreden kann, bin ich mittlerweile erstaunt darüber, was ich in einem Jahr alles mitnehmen und lernen konnte. Was genau, spiegeln einige Sprichwörter ganz gut wider:

Aller Anfang ist schwer

Wie eingangs geschildert, war ich zu Beginn etwas überfordert mit allerlei Begriffen und Abläufen. Hier war Ausdauer gefragt, in Form von Einlesen, beharrlichem Nachfragen bei meinen Kolleginnen (die es mir auch beim 3. Mal noch ruhig erklärt haben) und Mithören bei Meetings und Calls.

Übung macht den Meister

Diesen Satz habe ich in meinem ersten Jahr oft gehört – und er ist wahr, in allen Bereichen. Während ich zu Beginn des Volontariats noch nervös wurde, wenn das Telefon klingelte, gehe ich heute entspannt an Calls ran. Ohnehin ist die Kommunikation per Telefon mit Kollegen und Kunden oft effektiver und verständlicher.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Bedeutet: Du kannst nicht von Anfang an alles perfekt können. Auch Fehler sind normal, wenn du die Abläufe einer Organisation noch nicht richtig kennst. Bei VOCATO wurde ich von Anfang an begleitet und konstruktiv kritisiert. So konnte und kann ich mich schrittweise verbessern. Dabei wurde mir auch nach und nach klar, wie wichtig es ist, sich Zeit zu lassen, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis abliefern zu können. Denn: Gut Ding will Weile haben 😉.

Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen

Natürlich nur im übertragenen Sinne – was ich damit meine, ist, dass ich dem Arbeiten unter Zeitdruck mittlerweile mehr abgewinnen kann als noch vor gut einem Jahr. Der Druck bewirkt manchmal sogar Wunder. Wenn verschiedene Projekte auf mich einprasseln, die in kurzer Zeit erledigt werden müssen, mache ich mir erstmal einen Plan nach Prioritäten. Einmal zu sehen, was noch gemacht werden muss, ist meist hilfreich, um Ordnung ins Chaos zu bringen. Wenn du dann noch unter Druck einen Text geschrieben hast und mit deinem Ergebnis zufrieden bist, hat der leichte Schlag in Form von Zeitdruck gut gewirkt.

Eine Hand wäscht die andere

Teamgeist wird bei VOCATO großgeschrieben: Meistens arbeiten wir zu zweit oder dritt an einem Kundenprojekt. In regelmäßigen (auf Grund der aktuellen Lage auch virtuellen) Meetings besprechen wir, wer welche Aufgaben übernimmt und achten dabei auf eine gerechte Verteilung – steht einer Kollegin gerade das Wasser bis zum Hals, übernimmt beispielsweise eine andere das Schreiben eines Textes und andersrum.

Aus Schaden wird man klug

Macht man mal einen Fehler, begeht man ihn in der Regel kein zweites Mal 😉. Wenn eine Pressemitteilung beispielsweise einmal mit einem falschen Datum rausgegangen ist, checkt man bei darauffolgenden News nicht nur einmal, ob das richtige Datum gesetzt ist.

Mein Volontariat dauert jetzt noch circa fünf Monate. Ich bin sicher, dass in der Zeit noch einige Herausforderungen und abwechslungsreiche Aufgaben auf mich warten werden. Denn wie schon Goethe sagte: Prüfungen erwarte bis zuletzt.

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