Insights aus meiner Fortbildung in der Hauptstadt
Es ist kein Geheimnis: Interne Kommunikation ist das Rückgrat eines erfolgreichen Unternehmens. Sie bindet (bestenfalls) die Mitarbeitenden ein, informiert und motiviert sie – das ist besonders in Zeiten des Wandels essenziell. Denn gerade dann kommt es auf Transparenz, Vertrauen und einen klaren Kommunikationsplan an.
Umso spannender war es für mich, im Dezember an der Fortbildung „Interne Kommunikation im Change Management“ teilzunehmen. Dort gab es nicht nur praxisnahe Einblicke, sondern auch einige Aha-Momente, die ich gerne mit euch teile.
Einbinden statt vorgeben: Kommunikation auf Augenhöhe
Veränderungen lösen oft Unsicherheit aus. Sei es eine Umstrukturierung, ein Führungswechsel oder die Einführung neuer Technologien – Mitarbeitende brauchen Orientierung. Genau hier entfaltet die Interne Kommunikation ihre Stärken: Sie vermittelt nicht nur Informationen, sondern schafft Sicherheit und das Gefühl, Teil des Prozesses zu sein.
Das heißt konkret: Wer Veränderungen nur „von oben“ diktiert, scheitert. Vielmehr geht es darum, die Mitarbeitenden zu Mitgestaltenden zu machen – mit der richtigen Tonalität, den passenden Kanälen und einer klaren Strategie.
Neue Perspektiven – Agentur meets Unternehmen
Besonders interessant für mich war, dass die Teilnehmenden aus unterschiedlichsten Branchen und mit vielfältigen Change-Projekten zusammenkamen. Ich selbst war die einzige Mitarbeiterin aus einer Agentur und hatte so die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Internen Kommunikation und Change-Prozesse der Unternehmen zu werfen. Das hat mir dabei geholfen, noch besser zu verstehen, welche Herausforderungen es in den verschiedenen Branchen gibt.

Kommunikation als Schlüssel – was wirklich zählt bei Change-Prozessen:
- Change ist nicht gleich Change: Jeder Veränderungsprozess ist einzigartig und bedarf daher auch einer individuellen kommunikativen Begleitung.
- Kommunikation auf Augenhöhe: Authentizität und Transparenz sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen.
- Multiplikatoren einbinden: Führungskräfte und engagierte Mitarbeitende spielen als Sprachrohr im Unternehmen eine zentrale Rolle.
- Kommunikationsformate mit Mehrwert: Von digitalen Formaten über Townhalls bis hin zum klassischen Schwarzen Brett – jedes Unternehmen muss die Kanäle wählen, die zum Veränderungsvorhaben und auch zur Unternehmenskultur passen.
- Emotionen zählen: Change ist nicht rein rational. Emotionale Kommunikation hilft, Widerstände abzubauen und die Belegschaft mitzunehmen.
- Feedback-Mechanismen etablieren: Regelmäßige Rückmeldungen aus der Belegschaft helfen, Stimmungen und Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen.
- Beständigkeit kommunizieren: Im Change-Prozess ist es auch wichtig aufzuzeigen, was sich nicht verändert. Das schafft Orientierung und Sicherheit.
Dialog statt Monolog
Mir hat sich bestätigt: Change Management und Interne Kommunikation sind untrennbar miteinander verbunden. Ohne eine gezielte Kommunikationsstrategie und einen offenen Austausch laufen Unternehmen Gefahr, dass Veränderungsprozesse scheitern.
Für mich waren die Tage in der Hauptstadt nicht nur fachlich inspirierend, sondern auch eine Erinnerung daran, warum ich Interne Kommunikation so spannend finde: Sie ist der menschliche Faktor in der Unternehmensstrategie – und macht echte und nachhaltige Veränderungen überhaupt erst möglich.

Ein Gedanke zu “Change meistern – mit Interner Kommunikation zum Erfolg”