In Zeiten, in denen die sogenannten „Digital Natives“ in aller Munde sind, in denen Social Networks & Co. immer populärer werden, könnte man meinen, dass sich die Kommunikation grundlegend verändert – weg von offline, hin zu online. Aber ist das wirklich so? Wächst eine Generation heran, für die es ausschließlich „online“ gibt?

Und treibt dieses Phänomen eine Kluft zwischen die Generationen: Generationen, in denen die Menschen entweder das eine oder das andere befürworten und sich ausschließlich mit einer dieser Kommunikationsarten beschäftigen?

Wer ist überhaupt diese neue Generation und was zeichnet sie aus?

Es ist die Rede von den Menschen, die mit Smartphone, Internet und sozialen Netzwerken aufgewachsen sind; diejenigen, für die Digitalisierung nicht nur ein technischer Begriff, sondern einfach Normalität ist. Sie wurden mehr oder weniger in die Online-Welt hineingeboren. Doch in wie fern wirkt sich das auf die Medienlandschaft aus? Was wird aus Offline-Medien, wenn die neue Generation sich denn scheinbar (fast) ausschließlich online mit News und Themen auseinandersetzt? Eine XING-Studie in Kooperation mit der Hamburg Media School befragte dazu knapp 2.000 Berufstätige unter 30 Jahren. Ein Kernergebnis: Drei von vier Befragten besuchten während der zurückliegenden drei Tage mindestens einmal das Webangebot eines Printmediums etwa süddeutsche.de oder Welt Online. Allerdings überraschender ist dieses: Knapp zwei Drittel lasen während der zurückliegenden drei Werktage (auch) in einer gedruckten Tageszeitung (überwiegend am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag).

Wir meinen: Der Mix macht‘s 

Betrachtet man dieses Thema aus Sicht der Kommunikationsarbeit mit Blick auf Unternehmen, sind wir der Meinung: Eine Mischung aus online und offline ist sinnvoll. Damit erreichen Firmen nahezu alle Zielgruppen, egal welchen Alters und ob print- oder online-affin.  Denn man kann nicht pauschalisieren und sagen, dass alle jungen Menschen sich nur noch online wohl fühlen und dass alle Menschen früherer Generationen nicht in der Lage wären sich besagtes Online-Wissen anzueignen. Es wird Veränderungen geben und das ist gut so, aber print wird bleiben! Fazit: Kommunikation sollte nicht in online und offline unterteilt werden. Der Kommunikations-Mix ist wichtig um Menschen jeder Generation zu erreichen und sich als Unternehmen ganzheitlich nach außen (und innen) zu positionieren – einschließlich Social Media und Co.

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