B2B-Kommunikation funktioniert komplett anders in ihrer Sprache, der Strategie und den gewählten Kanälen als verbraucherorientierte Kommunikation. Denn bei den Produkten und Dienstleistungen, die kommunikativ begleitet werden sollen, handelt es sich oft um erklärungsbedürftige Produkte, die sich an Zielgruppen mit Expertenwissen wenden. Bei B2B-Kommunikation geht es darum, Fakten in einer schönen Verpackung zu präsentieren. Attraktive Fotos begleiten im Idealfall die Pressetexte; für den Nichtkenner sind sie langweilig, für den Branchenkenner ansprechend bzw. direkt einzuordnen.

Social Media wird unterschätzt

Neben der klassischen Pressearbeit aus Pressemitteilungen, Artikeln, Pressegesprächen, Presseveranstaltungen etc. eignen sich auch Social Media für die B2B-Kommunikation. Gerade kleine und mittlere Unternehmen halten diese Form der Kommunikation allerdings noch für problematisch. Für viele Unternehmen gilt der Facebook-Kanal als nicht zielführend, da er nicht die richtigen Zielgruppen anspricht und als private Kommunikationsplattform eingestuft wird. Jedoch hat Facebook den höchsten Nutzeranteil bei den 18- bis 29-Jährigen, direkt gefolgt von den 30- bis 45-Jährigen. Damit spricht die Plattform durchaus altersmäßig Zielgruppen von Unternehmen an.

Auf Facebook können auch B2B-Unternehmen Geschichten (mit Bildern) erzählen und aktiv mit anderen Unternehmen und Interessenten in Kontakt treten. Hinzu kommt der Vorteil, dass über Facebook auf andere Kanäle verlinkt werden kann z.B. auf die Firmenwebsite oder den Blog. Interaktion ist heute essentiell – auch bei der B2B-Kommunikation. Mit den richtigen Botschaften an verschiedenen Stellen unterwegs sein und Themen zu besetzen, bringt Erfolg. Es reicht nicht, nur Facebook oder nur Pressearbeit zu leisten. Auch andere Plattformen wie Twitter, ein Blog, Xing, LinkedIn eignen sich dazu, die Präsenz im Netz zu steigern.

Do’s für erfolgreiches B2B Social Media

  • Eine Strategie haben: Das A und O für eine erfolgreiche Social Media Kommunikation ist eine Strategie, die folgende Fragen beantwortet: Was sind die Erwartungen an Social Media? Sind diese realistisch? Wen will ich ansprechen? Was sind die Themen? Wie möchte ich den Erfolg von Social Media messen?
  • Einen Social Media-Verantwortlichen im Unternehmen benennen, der die Agentur anleitet oder selbst die Profile pflegt.
  • Kanäle realistisch auswählen: Welche Kanäle eignen sich und welche können Sie von Ihren Ressourcen her pflegen?
  • Einen Themenfahrplan aufsetzen für Posts / Tweets; die Themen orientieren sich an bereits bekannten Milestones im Unternehmen z.B. wiederkehrende oder besondere Firmenevents, Produktentwicklungen, Branchennews, Partnernews etc.
  • Aktionen und Reaktionen verfolgen: Damit Profile erfolgreich sind, reicht es nicht, Nachrichten zu streuen. Wichtig ist vielmehr die Interaktion mit dem User. Nur so ergeben sich aktive Diskussionen, mehr Traffic und mehr Follower.
  • Social Media Guidelines aufsetzen: Sie regeln den Umgang mit Social Media im Unternehmen (wer darf posten, welche Sprache, welche Inhalte etc.)

B2B-Unternehmen, die sich über Social Media profilieren möchten, haben viele Möglichkeiten zur Auswahl. Interessant sind Facebook in Kombination mit Google+, Twitter sowie Xing und LinkedIN. Der Aufwand, diese Kanäle fortlaufend zu bedienen, ist überschaubar – und hält man den Imagegewinn und eine mögliche Suchmaschinenoptimierung dagegen, sehr lohnenswert. Unterstützen können Agenturen, die als externe Dienstleister die Tweets, Posts schreiben und auch die Interaktion mit den Usern übernehmen. Haben Sie Interesse? Dann lesen Sie hier weiter.

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