Wir sind viel im Internet unterwegs und schauen uns konstant um. So haben wir auch diese tolle Blogparade entdeckt, auf die das gesamte Team Lust hatte.

Was ist eine Blogparade?

Bei einer Blogparade gibt der Initiator auf seinem Blog ein Thema oder eine Fragestellung vor. Alle Blogger, die Lust haben, schreiben dazu einen Beitrag auf ihren Blogs. Der Initiator sammelt währenddessen auf seinem Blog Links zu allen Teilnahmen. Dahinter steht natürlich wieder der Netzwerkgedanke und Austausch zu einem bestimmten Thema.

Die Aufgabe dieses Mal:

Burkhard Asmuth stellt folgende Aufgabe:
„Schnappt euch das Alphabet und schreibt zu jedem Buchstaben einen kurzen Absatz über das, was Ihr im Kontext „Blog“ als erstes mit dem jeweiligen Buchstaben assoziiert. Oder aber Ihr wählt ein Wort, das Ihr passend zu dem Buchstaben für besonders relevant haltet.“

Unsere Antworten:

A: Agentur
Viele PR-Agenturen bloggen, für sich und für ihre Kunden. Auch wir sind eine davon, denn schließlich können wir als Kommunikatoren eines auf jeden Fall – schreiben! Viele Unternehmen können sich diesen regelmäßigen Aufwand nicht leisten und greifen auf uns zurück.

B: Branchen
Jede Branche spricht ihre eigene Sprache. Will man sie erreichen, muss man ihre Themen kennen, sich hineindenken, Aspekte in ihrem Blickwinkel sehen und überlegen, was für sie relevant ist. Einige Branchen tun sich mit der Welt der Blogger noch schwer: Sie gilt es abzuholen.

C: Content
…is king. Das gilt nach wie vor. Entscheidend für einen guten Blog sind Inhalte, die den Lesern einen Mehrwert bieten oder sie zum Nachdenken anregen. Wer dieses Gefühl aus einem Blog mitnimmt, kommt regelmäßig wieder.

D: Durchhalten
Es kann entmutigend sein, wenn man nicht gleich die Erfolge erzielt, die man sich durch das Schreiben eines Blogs erhofft. Zweifel entstehen: Wer liest überhaupt meinen Blog? Wieso kommentiert nicht gleich jemand meine Posts? Ist mein Blog überhaupt relevant für die „Außenwelt“? Das Stichwort lautet: DURCHHALTEN! Es braucht Zeit, bis sich ein Rhythmus eingestellt hat – was das Schreiben und was die Leser angeht.

E: Experte
Blogs sind Expertenforen. Die Leserschaft erwartet dadurch einen Wissenstransfer. Die Erwartungen sind hoch, aber als Experte in seinem Business kann man diese gut erfüllen. Ist man bereits jahrelang im Geschäft, gibt es viele Punkte, über die man als Experte schreiben kann. Und wenn nicht heute, wann dann? Heute dient das Internet doch als DIE Wissensquelle. Das kommt Bloggern zugute.

F: Fachthemen
Jeder hat seine Fachthemen. Wir widmen uns mit unserem VOCATO PR-Blog unserem eigenen beruflichen Umfeld. Wir teilen Erfahrungen, arbeiten aktuelle PR-Trends auf und wünschen uns natürlich auch Feedback von anderen Kommunikationsfachleuten. Fachthemen, die zu speziell für die Presse sind weil sie vielleicht nur für eine kleine Nische relevant sind, können sich so Sichtbarkeit verschaffen.

G: Gemeinschaft
Als Blogger sollte man sich als Teil der gesamten Bloggergemeinschaft und nicht zwingend als Konkurrent im Bloggerdschungel sehen. Blogger-Treffen zu bestimmten Themen finden immer wieder in verschiedenen Städten statt. Wieso also nicht mal hingehen und ein bisschen Netzwerken, Tipps einsammeln oder aber auch sein Wissen an andere weitergeben?

H: Hosting
Jeder der einen eigenen Blog starten will, steht vor der Frage, wo man ihn beheimaten soll. Nutzt man eine gängige Plattform wie WordPress.com, Googles Blogger oder tumblr.com oder will man unabhängig auftreten, mit einer eigenen www-Adresse, und mietet sich dafür eigenen Webspace bei einem Hosting-Anbieter? Diese Entscheidung muss als allererstes getroffen werden, bevor man tiefer in den Aufbau des eigenen Blogs startet.

I: Interaktivität
Wer seinen Blog nicht nur als Tagebuch für sich persönlich führt, sondern Leser gewinnen will, der muss dafür etwas tun: aktiv sein. Das heißt, den Blog verlinken, Beiträge auf anderen Kanälen streuen und sich mit anderen Blogs vernetzen. Dazu gehört auch bei anderen Blogs oder in Foren zu kommentieren. So macht man auf sich und seinen Blog aufmerksam.

J: Journalismus
Bloggen ist kein Journalismus, aber er bereichert ihn. Hier werden Fakten und Meinung nach Geschmack des Autors vermischt. Diese Art der Subjektivität macht das Bloggen authentisch und spannend – auch für den recherchierenden Journalisten.

K: Korrekturlesen
Fehler sind peinlich und wirken unprofessionell. Auch wenn man eine tolle Idee hat und diese möglichst schnell tippen und veröffentlichen will, sollte man den Artikel erst mal abspeichern und in einer ruhigen Minute nochmal Korrektur lesen. Denn Tipp- und Rechtschreibfehler passieren fast immer. Noch besser: Bei einem Team aus mehreren Bloggern gibt man seinen Text zum Check an einen Kollegen. Ohne das Vier-Augen-Prinzip geht es auch bei uns nicht!

L: Leser
Leser werden immer anspruchsvoller und kritischer; will man Ihrem Anspruch gerecht werden, muss man aktuellen, fundierten und gut recherchierten Content liefern. Außerdem gilt es, den Leser wertzuschätzen: Kommentare beantworten, Anregungen aufnehmen, Ideen weiterverfolgen. Auf diese Weise bleibt einem die Leserschaft treu und empfiehlt einen bestenfalls sogar weiter.

M: Mitarbeiter
Ein Unternehmensblog bietet hervorragende Möglichkeiten, Mitarbeiter mit einzubeziehen. Auch sie können Blogbeiträge schreiben. Der Vorteil: Die Aufgabe verteilt sich auf mehrere Schultern und die Mitarbeiter bringen andere Aspekte und Ansichten mit ein, als es der Fall wäre, wenn nur die Chefs schreiben würden.

N: Name
Blogbeiträge sind schöner, wenn sie personalisiert sind. Der Name und ein Foto des Autors machen sie persönlicher. Oft unterscheiden sich die Beiträge der einzelnen Autoren in Stil und gewählten Themengebieten. Gibt man jedem Autor ein Profil, bekommt der Leser einen Wiedererkennungswert und Transparenz.

O: Organisation
Die Organisation eines Blogs, besonders wenn dieser von mehreren Autoren verwaltet und bearbeitet wird, ist ein wichtiger Baustein im Blogmanagement. Wer kümmert sich um was? Wer behält die Reaktionen und Kommentare der Leser im Auge? Wer schreibt wann einen Beitrag? Wer beschäftigt sich mit welchem Thema? Ein Zeit- und Themenfahrplan hilft, alles im Blick zu behalten.

P: PR
Egal ob als Unternehmen oder als Einzelkämpfer, Blogs sind eine gute Maßnahme zur Eigen-PR. Hier kann man seine persönlichen Kompetenzen und sein Wissen ausbreiten.

Q: Quelle
Quellenangaben sind nicht nur in wissenschaftlichen Arbeiten relevant. Auch in Blogartikeln ist es wichtig, die Quelle zu nennen bzw. darauf zu verlinken, wenn man aus einem anderen Blog oder einem Onlineartikel zitiert. Auch bei Bildern, die nicht selbst gemacht wurden, muss eine Quelle angegeben werden.

R: regelmäßig
Regelmäßig zu bloggen ist gar nicht so einfach. Denn es gibt immer Dinge im Alltag, die dazwischen kommen und gerne fällt das Bloggen dann hintenrunter. Deswegen ist ein Zeit- bzw. Themenfahrplan umso wichtiger. Ist es ein Corporate Blog, dann können auch mal andere bloggen. Oder man veröffentlicht einen interessanten Gastbeitrag, vielleicht von einem Kunden geschrieben oder einem Geschäftspartner.

S: Strategie
Jedes Blog hat ein ungefähr eingegrenztes Themengebiet – allein damit hat sich der Blogger erste strategische Gedanken gemacht. Wenn aber Unternehmen oder Organisationen bloggen und sich davon mehr Öffentlichkeit versprechen, dann sollten sie vorher etwas genauer festlegen, was sie mit ihrem Blog bezwecken. Neben der inhaltlichen Ausrichtung gehört dazu auch die Anbindung an die Website, an Social Media-Profile und die suchmaschinenoptimierte Schreibweise eines Blogs.

T: Text
Der Text eines Blogartikels sollte gut strukturiert sein und viele Zwischenüberschriften beinhalten. Das ist für Suchmaschinen besser und vor allem für den Leser übersichtlicher. Nur so werden auch längere Texte lesbar. Zur Auflockerung hilft außerdem die Einbindung von Bildern.

U: Unterhaltung
Haben Blogbeiträge Unterhaltungswert, werden sie vermehrt gelesen. Aber was heißt Unterhaltungswert? Wir fassen den Begriff eher weit: Es sind Themen, die interessieren, die neue Aspekte einbringen und nicht nur bereits Gesagtes wieder aufwärmen.

V: Vielfalt
Auch die Vielfalt der Themen sollte bei den Blogbeiträgen variieren. Klar – ein PR-Blog wird zu 99 Prozent PR-Themen behandeln, aber auch hier gilt: Abwechslung wirkt erfrischend. Ist man sich mal mit einem Thema unsicher, kann man auch die Leser direkt um Feedback bitten. So schafft man Interaktion und findet gleichzeitig heraus, was die eigenen Leser wirklich interessiert.

W: WordPress
Kenner denken bei einem Blog oft direkt an WordPress. Denn WordPress ist eine Open Source Software, die als Content Management System für Blogs und auch Webseiten weltweit stark verbreitet ist. Es ist aber nicht zwingend notwendig ein Blog mit WordPress zu managen. Es kann auch mit anderen CMS erstellt oder über Plattformen wie Tumblr oder Medium betrieben werden.

X: X-Mal
Einmal im Monat oder zwei, dreimal pro Woche? Es ist nicht so wichtig, wie oft man einen neuen Beitrag veröffentlicht.  Eher kommt es darauf an, einen eigenen Rhythmus zu finden, denn daran gewöhnen sich auch die Leser.

Y: Youngsters
..oder Neulinge in der Blog-Branche sollten sich nicht davor scheuen, sich Tipps und Tricks bei anderen, erfahreneren Bloggern zu holen – ohne jedoch dabei zur Kopie zu werden. Ein Blog ist immer individuell und daher ist es vielleicht auch gar nicht so verkehrt sich mal unbedarft ans Bloggen heranzutasten.

Z: Zeit
Zeit zum Bloggen finden, ist immer ein heikles Thema. Denn der Blog ist oft nur ein Add-on und nicht die Kernaufgabe. Bei uns kommt selbstverständlich erst die Arbeit für den Kunden und dann die Aufgaben für die Agentur. Vielen Unternehmen geht es nicht anders. Deshalb sollte die Verantwortung für einen Corporate Blog auch nicht in die Hände einer einzelnen Person gelegt werden. Mit einem guten Team und einem durchdachten Redaktionsplan, bekommt man auch das Zeitmanagement in den Griff.

Ein Gedanke zu “Blogparade #BlogABC

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