Events als Baustein der PR

Firmen-„Events“ verbindet man in der Business-Welt von heute zunächst einmal mit viel Tamtam, wie beispielweise einer aufwändigen Abendveranstaltung oder atemberaubenden Show-Einlagen beim Messeauftritt eines Großunternehmens. Dabei können Events auch in viel bescheidenerem Umfang und mit kleinen Budgets als sinnvolles PR-Instrument um- und eingesetzt werden.

Die Frage ist erst einmal: Was und wen will ich erreichen? Geht es mir beispielsweise „nur“ darum, potentielle Interessenten zunächst ohne inhaltlichen Bezug auf meinen Messestand zu locken? Dann kann – kleiner Tipp – bereits eine simple Spielekonsole zum Publikumsmagneten werden. Oder möchte ich eine ausgewählte Zielgruppe in einem bestimmten Rahmen gezielt informieren? Während die erste Variante mehr in den Bereich des Event-Marketings fällt, ist die zweite ein Paradebeispiel für ein PR-Event – insbesondere dann, wenn es sich um Journalisten handelt, die angesprochen werden sollen.

Events bringen Vorteile auf beiden Seiten

Während Texte und Bilder – und sind sie noch so gut aufbereitet – auf rein theoretischer und sachlicher Ebene funktionieren, bringt ein Event eine persönliche, emotionale Komponente mit ins Spiel. Aus Journalistenperspektive: Man hat ein Gegenüber, das einem Rede und Antwort steht, man kann ein Produkt ggf. selbst in Augenschein nehmen und testen, man bekommt einen persönlichen Eindruck von den Mitarbeitern und der Kultur eines Unternehmens. Und aus Unternehmensperspektive: Ich habe die Gelegenheit durch ein Ereignis ein bestimmtes Bild von meinem Unternehmen aufzubauen, mein Produkt in einem ausgewählten Umfeld zu präsentieren, kann eine persönliche Ebene mit den Journalisten schaffen, ein positives Verhältnis zu meinem Unternehmen generieren und eine langfristige Zusammenarbeit fördern.

Hierbei ist es wichtig, den Eventrahmen der Informationsart und der Zielgruppe anzupassen, einmal mehr das Sachliche, einmal mehr das Emotionale in den Mittelpunkt zu stellen: Die Bekanntgabe von Quartalsergebnissen verlangt sicherlich nach einem seriösen Rahmen, wird im Zuge eines Pressefrühstücks aber gleich viel ‚schmackhafter‘ und schnell zu einer festen Institution. Eine technische Neuheit in der Agrartechnik lässt sich auch aus einem Produktblatt verlesen, erhält aber durch eine Feldvorführung mit anschließendem Barbecue eine viel greifbarere (und geselligere) Note. Gleichermaßen kann ein „Tag der offenen Tür“ die reine Information rund um das Unternehmen und seine Produkte mit einem interessanten Rahmenprogramm verbinden.

Passgenau: Weniger ist manchmal mehr

Die Möglichkeiten, für alle Beteiligten einen Mehrwert über die reine Informationsweitergabe hinaus zu schaffen und sich damit ein gutes Image aufzubauen, sind mannigfaltig. Mit Hilfe der richtigen Strategie, einem guten Konzept und einer professionellen Umsetzung können so auch kleine Events einen großen Show-Effekt erreichen. Und sei es „nur“ der Ruhepol im Messetrubel, den man den Fachjournalisten bei einer Produktpräsentation in der eigenen gemütlichen Café-Lounge bietet – dieser bleibt mit Sicherheit in positiver Erinnerung!

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