Wird sie in Zeiten von Social Media noch gebraucht?

Viele Unternehmen sind auf Facebook, YouTube und anderen Kanälen präsent und fordern auch ihre Mitarbeiter zur öffentlichen Interaktion auf. Für die interne Kommunikation werden Intranets eingerichtet. An Möglichkeiten, die eigenen Mitarbeiter zu informieren und untereinander zu vernetzen, mangelt es also nicht. Wird das klassische Print-Format der Mitarbeiterzeitschrift überhaupt noch benötigt?

On- und offline verknüpfen
Ja, das wird sie. Denn eine Mitarbeiterzeitschrift kommt immer noch gut an, wenn sie sich an die heutigen Kommunikationskanäle anpasst – ein gedrucktes Blättchen reicht zumeist nicht mehr aus. Auch die interne Kommunikation sollte heutzutage offline mit online verbinden. Die meisten Mitarbeiterzeitschriften werden zurzeit als PDF produziert. Diese Form ist zwar elektronisch und daher ein Fortschritt, sie ist jedoch zu statisch und unflexibel  und ermöglicht keine aktive Partizipation der Leser.

Neue Formate erkunden
Mitarbeiterpublikationen im App-Format, die mit Social Media-Kanälen direkt verlinkt werden können und die Einbindung von Videos möglich machen, sind die Zukunft. Denn weiterführende Links und Zusatzinformationen bieten den Lesern einen Mehrwert, der in der heutigen Zeit der digitalen Kommunikation und Information erwartet wird. Wie aufwändig die Umsetzung ist, hängt natürlich von den personellen und finanziellen Ressourcen im Unternehmen und vom möglichen IT-Support ab. Was zählt, ist guter Inhalt, der auch mit kleineren Mitteln dargestellt werden kann.

Der richtige Inhalt
Aktuelle News aus dem eigenen Haus erhalten Mitarbeiter meist über die verfügbaren Online-Kanäle. Deswegen gilt: Mitarbeiterzeitschriften sollten wenige Themen behandeln, dafür aber in die Tiefe gehen. Sie können Themen aufgreifen, die woanders bereits kurz vorgestellt wurden. Mit Hintergrundberichten, Reportagen und Porträts lässt sich eine ausgiebigere Sicht auf bestimmte Bereiche darstellen. Deshalb ist es sinnvoll, den Redaktionsplan mit den Themenplänen anderer Kommunikationskanäle abzustimmen. So kann die Mitarbeiterzeitschrift als Ergänzung für eine abgerundete Kommunikation weiterhin als wertvolles Medium eingesetzt werden.

Eine gemeinsame Studie der SCM (School for Communication and Management) und Kuhn, Kammann & Kuhn hat noch einige weitere Anhaltspunkte dargestellt.

Ein Gedanke zu “Die Mitarbeiterzeitschrift

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