Social Media Management Tools

Social Media Management-Produkte sprießen wie Pilze im Wald. Ständig erhalten wir neue Infomails darüber, wie wir unsere verschiedenen Social Media-Kanäle unter einen Hut bringen, unsere Beiträge planen und verwalten sowie die Kommentare unserer zahlreichen Follower einfacher managen können. Darum haben wir uns mal in der Landschaft der Social Media Management Tools etwas genauer umgesehen.

Dabei ist mir als erstes aufgefallen, dass viele Tools international und daher auf Englisch sind. Am bekanntesten dürfte hier wohl hootsuite sein. Der Konkurrent MediaFunnel hat mittlerweile ein deutschsprachiges Interface im Angebot, heißt es auf der Website.

Zunächst sehen diese Software-Angebote alle ähnlich aus. Ein weiterer Blick zeigt aber schon, dass die Preisspanne groß ist. Von kostenlosen Basisversionen bis zu Paketen für rund 400 € netto im Monat ist alles dabei. Es ist wie überall, wer mehr haben will, muss auch mehr dafür ausgeben. Die erste Frage ist also, wofür benötige ich ein Tool? Was muss es können? Vielleicht reicht ja eine kostenlose Basisversion völlig aus.

Monitoren, publizieren und was noch?
Der Vorteil von Social Media Management Tools liegt darin, dass sie die Accounts verschiedener Kanäle zusammenführen. Über eine Oberfläche lassen sich so gleichzeitig Facebook, Google+, Twitter etc. managen. Das ist praktisch. So lässt sich ein Beitrag parallel in verschiedenen Kanälen veröffentlichen. Aber Vorsicht: Nicht jedes Tool steuert alle Social Media Kanäle: Facebook und Twitter sind als Basis häufig dabei, andere wie Xing oder Instagram nicht automatisch.

Über das Tool lassen sich dann auch Reaktionen, z.B. Kommentare von Followern, auf erstellte Posts messen und verfolgen. Dieses Monitoring ist bei vielen in der Basis-Version enthalten. Wer ausführlichere Auswertungen und Reportings benötigt, muss vergleichen, wo er/sie dies bekommt.

Nutzerbandbreite
In Unternehmen und Agenturen betreuen häufig mehrere Mitarbeiter die Social Media Aktivitäten. Beim Einsatz eines Tools stellt sich daher die Frage, von wieviel Personen es genutzt werden kann. In Free-Versionen sind Nutzer und einzubindende Social Media-Kanäle meist begrenzt. Bei vielen kostenpflichtigen Versionen wird pro User gezahlt. Welche und wie viele Social Media-Accounts damit verwaltet werden, wird erst mal nicht berücksichtigt.

Fazit: Vergleichen und Testen
Social Media Management Tools sollen vor allem Zeit sparen. Für Profile mit einer hohen Anzahl an Followern/Fans lohnt sich das, da hier eine große Aktivität herrscht. Bei weniger Traffic bietet sich eine Aufwand-/Nutzenschätzung an. Wie hoch ist der Aufwand tatsächlich und kann er von den Verantwortlichen bewältigt werden? Welches Produkt den eigenen Vorstellungen entspricht, lässt sich nur durch eine Testphase feststellen. Ein ausführlicher Vergleich einzelner Lösungen ist hier zu finden.

Ein Gedanke zu “Unter die Lupe genommen

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