Einblicke unserer PR-Volontärin Birte

Über vielen Uni-Absolventen schwebt ein großes Fragezeichen, wenn es um die eigene Zukunft geht: Wie soll es nach dem Studium weitergehen? Der Jobeinstieg ist oftmals eine knifflige Angelegenheit. Gerade steckt man noch in den Klausurvorbereitungen oder sucht Literatur für die Bachelorarbeit heraus – schwupps, kurz darauf hat man den Abschluss in der Tasche und so langsam steht die Entscheidung an: Direkteinstieg? Master? Trainee? Volontariat? Praktikum? Oder doch erstmal noch ein bisschen die Welt erkunden? Den meisten Absolventen stehen so viele Wege offen, dass die Entscheidung gar nicht so einfach ist.

Mein Weg zur Volontärin
Nach einem kommunikationswissenschaftlichem Studium, verschiedenen Zwischenstationen als Praktikantin – sowohl bei Agenturen als auch auf Unternehmensseite – war für mich schnell klar: Ein Job in der PR soll es sein – und definitiv auf Agenturseite, denn das hat mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht im Praktikum. Ich mag es, mich in neue Themen einzulesen und einzuarbeiten und jeden Tag mit den verschiedensten Menschen und Kunden in Kontakt zu sein.

Doch dann steht man da mit seiner Job-Idee: Wo fange ich an? Wo findet man die besten Stellen? Wie sieht überhaupt die perfekte Stelle für mich aus?

So startete ich in die Bewerbungsphase und durchkämmte sowohl die üblichen Jobbörsen als auch die fachbezogenen. Viele Informationen liefern auch die Absolventenmessen – jedoch sind dort eher Unternehmen und Konzerne vertreten, weniger die Agenturen – was wirklich schade ist, wenn man gerne in einer Agentur seinen Berufseinstieg plant. Letztendlich fand ich die ausgeschriebene Stelle bei VOCATO über das Jobportal der WAK in Köln, bewarb mich und nun bin ich auch schon gut 4 Monate in der Braugasse als Volontärin mit dabei.

Der Alltag, der nie alltäglich wird
Volontariat – was bedeutet das eigentlich? Das „Volo“, wie es viele liebevoll abkürzen, ist in den meisten Agenturen die Einstiegsposition für Hochschulabsolventen – die Ausbildung zum und Vorstufe vom Berater sozusagen. Als Volontärin im kleinen Team fühle ich mich aber eigentlich nicht wie eine“ typische“ Volontärin. Man wird von Anfang an in alle Prozessen und Aufgaben mit eingebunden – ganz nach dem Motto „mittendrin, statt nur dabei“ und lernt damit rasend schnell dazu. Vom PR-Meeting mit dem Kunden, dem Verfassen von Pressemitteilungen und Referenzberichten über das Kontaktieren von Journalisten hin zur Erstellung von Reportings und Clippingbüchern – die Aufgaben sind vielfältig und jeden Morgen kann eine Überraschungsmail vom Kunden ins Postfach flattern. Dann heißt es flexibel sein und direkt loslegen. Das ist es, was ich an meinem Job in der PR liebe – kein Tag ist wie der andere & das macht einfach Spaß!

Wenn sich in den Korrekturschleifen der ersten Texte das ein oder andere Word-Dokument voll roter Korrekturen im Änderungsmodus auf deinem Bildschirm öffnet und die Chefin aus dem Nachbar-Büro ruft: „Erschrick erstmal nicht, wenn du es siehst..“  – läuten schon die Alarmglocken und man zweifelt doch leicht an seinen Schreibfähigkeiten. Wenn sich aber eben genau diese Chefin dann zu einem setzt und die Änderungen erklärt, wird schnell klar, dass es halb so wild ist und mit Zeit und Übung wird es ja auch besser. Dafür bin ich eben noch Volontärin und lerne und lerne und lerne – jeden neuen Tag.

Ein besonders schöner Moment in meinen bisherigen vier Monaten als Volontärin war der, als mir die Journalistin eines Fachmagazins anbot, einen Fachbeitrag für das kommende Themenspecial zu schreiben. Daran schreibe ich momentan noch fleißig und bin schon auf den Tag gespannt, an dem ich das Belegexemplar in den Händen halten kann.

Ich freue mich auf das kommende Jahr als Volontärin und fiebere allen spannenden Projekten, Herausforderungen, Aufgaben, Erfolgen und (hoffentlich) wenigen kleinen und größeren Pannen der nächsten Wochen und Monate entgegen…

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