CEO-Positionierung auf Social Media

Beim Onlineauftritt können Führungskräfte richtig punkten

Die sozialen Medien bieten für CEOs enormes Potenzial, um sich als Markenbotschafter*innen und Aushängeschild des eigenen Unternehmens authentisch zu präsentieren. Führungspersonen, die sich aktiv auf sozialen Netzwerken wie LinkedIn, XING und Twitter bewegen, können ihre Ansichten und Standpunkte reichweitenstark vertreten und ein großes Netzwerk aufbauen. Sie gewinnen damit an Einfluss und bauen ihre Position als Thougt Leadership aus – sie sind Social CEOs.

Der Trend zeigt, dass das Informationsbedürfnis der Konsumenten, Kunden und Mitarbeiter genau in diese Richtung geht. Sie wollen zum Beispiel immer häufiger wissen, welches Gesicht hinter einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Marke steht. Sie sind neugierig, welche Personen die Wirtschaft mitgestalten und wie der/die eigene Chef*fin wirklich tickt. Auf den Social-Media-Kanälen erhalten Sie genau diese Informationen.

Social CEO – ja oder nein?

Doch nicht jede*r Geschäftsführer*in bringt das Potenzial für einen großen Social-Media-Auftritt mit. Obwohl sich zwar immer mehr Führungskräfte und Chef*innen mit sozialen Netzwerken anfreunden, ist nicht jede*r der „Typ“ dafür. So besitzen viele CEOs zwar ein Profil, sind aber nur wenig aktiv. Das ist auch okay, denn wer sich nicht auf das Projekt Social CEO einlassen möchte, der sollte sich nicht zwangsweise überreden lassen. Denn: Authentizität und der Wille zur Mitgestaltung sind notwendige Voraussetzungen, um (erfolgreicher) Social CEO zu werden.

Die Vorteile

Image und Glaubwürdigkeit: Social CEOs geben ihrem Unternehmen ein Gesicht und schaffen dadurch Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Sie erhöhen zudem die Sichtbarkeit des eigenen Betriebs oder einer Marke und können sich in Krisenzeiten direkt und authentisch an Kunden, Mitarbeiter und Partner wenden.

Zielgruppe und Reichweite: LinkedIn, Twitter und Co. bringen eine hohe Mitgliederanzahl und damit eine hohe potenzielle Reichweite mit sich. Während vor allem die Generation Z und Y ihre Informationen nicht mehr zwangsläufig über Newsletter und Mitarbeiter-Rundschreiben beziehen, bietet die Präsenz auf den Social-Media-Kanälen eine moderne und transparente Form der Kommunikation und des Austausches.

Employer Branding: Jobportale sind out, Social Media ist in. Ganz so krass ist es vielleicht (noch) nicht, aber der Trend geht ganz klar in die Richtung. Recruiting über Social-Media-Kanäle ist bereits weit verbreitet. Headhunter und die HR-Abteilungen wissen um die Vorteile der sozialen Netzwerke bei der Mitarbeitersuche: direkte Ansprache über die Chat-Funktion, ausgefeilte Suchfunktionen, Einsicht in Arbeitserfahrungen und Arbeitgeber und so weiter.

Do‘s

• Authentisches Auftreten
• Regelmäßig variierenden Content veröffentlichen
• Auf andere Beiträge reagieren (Teilen, Liken, Kommentieren)
• Mit den eigenen Inhalten einen Mehrwert bieten
• Fotos und Videos verwenden
• Klare Positionierung zu branchenrelevanten Themen
• In „Gruppen“ präsent sein und in den Austausch gehen
• Ein eigenes Netzwerk aus Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Co. aufbauen (Digitalisierung der Visitenkarten)
• Regelmäßig Kontakt zu Followern aufnehmen

Don’ts

• Werbebotschaften verbreiten
• Politische und religiöse Aussagen veröffentlichen
• Kontakte mit Nachrichten und Anfragen zuspammen
• Unrelevanten, schlecht aufbereiteten Content posten
• Das eigene Profil komplett fremdsteuern lassen durch bspw. Kommunikationsabteilung, Agenturen etc.

Am Puls der Zeit bleiben

Social CEOs erhalten auf LinkedIn und Co. unmittelbar von wichtigen Entwicklungen in ihrer Branche Kenntnis. Gleichzeitig bekommen sie ein Stimmungsbild ihres Netzwerkes zu bestimmten Themen und Ereignissen. Sie sind diejenigen, die am schnellsten auf Neuigkeiten und Veränderungen reagieren können. Ganz nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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