Weil es ohne SEO nicht mehr geht

Mehr Bewerber durch SEO in Stellenanzeigen

Welche Stellenausschreibung erlangt mehr Reichweite: eine, die bei Google auf der ersten Seite rankt oder eine, zu der sich User bis auf Seite 34 klicken müssen? Die Antwort dürfte klar sein, aber wieso erscheinen manche Stellenanzeigen früher als andere? Die beste Anzeige nutzt nichts, wenn sie nicht für die Auffindbarkeit bei Google optimiert ist. Und wie wird eure Jobanzeige SEO?

Der Algorithmus bei Google kann Fluch und Segen zugleich sein. Beachtet ihr jedoch folgende Kriterien, dürfte eure Stellenanzeige auf der Gewinnerseite stehen.

5 Tipps für eine SEO-optimierte Stellenanzeige

1. Die Keyword-Recherche

Mit einer umfassenden Keyword-Recherche erfahrt ihr, welche Stellenbezeichnung für eure Zielgruppe relevant ist. Nach welchen Wörtern suchen eure potenziellen Bewerber:innen? Wenn diese Suchbegriffe mit eurer internen Bezeichnung des Jobs übereinstimmen, habt ihr eure Keywords gefunden. Wie ihr bei eurer Recherche genau vorgeht, haben wir hier für euch zusammengefasst: https://prblog-vocato.com/2018/10/29/tipps-fuer-die-erfolgreiche-keyword-recherche/. Die Suchbegriffe bringt ihr nun im Titel der Anzeige, in Unterüberschriften sowie im Fließtext häufig, aber nicht zu häufig, unter. Zu SEO gehört auch die Keyword-Verteilung im Hintergrund (Punkt 2 und 3) sowie in den Bildbeschreibungen.

2. Die URL der Anzeige

„Sprechende URLs“ sind jene, die im Titel das Wort tragen, das auch den Inhalt der Seite am besten beschreibt. Wenn ihr einen IT-Job in Köln ausschreibt, wäre also auch eine URL, die IT, Job und Köln beinhaltet sinnvoll. Ist die URL derart selbsterklärend, freut das eure Zielgruppe und die Suchmaschine. Es gilt: Ein einfacher und relevanter Stil lockt mehr Interessenten auf eure Seite. Die Verwendung von Zahlen und Sonderzeichen ist sowohl unter Lesbarkeits- als auch unter SEO-Gesichtspunkten so ganz und gar nicht optimal. Das gleiche gilt für Binde- und Unterstriche. Die URL sollte dem Seitentitel außerdem sehr ähnlich sein.

3. Meta-Titel und Meta-Beschreibung

Potenzielle Interessenten sehen eine erste Information der Stellenanzeige, noch bevor sie die Seite anklicken. Daher sind Aussagekraft und Prägnanz von Meta-Titel und Kurzbeschreibung einmal mehr wichtig. Die Meta-Beschreibung sollte 60 Zeichen nicht unter- und 160 Zeichen nicht überschreiten.

4. Verbreitung auf Social Media

Das Thema Social Media ist auch bezüglich Stellenanzeigen nicht zu vernachlässigen. Natürlich hat jeder Kanal sein eigenes Konzept und leider auch Fallstricke. Es gilt: Die URL der Ausschreibung sollte einheitlich auf allen relevanten Kanälen geteilt werden. Über das Unternehmensnetzwerk und die beruflichen Netzwerke eurer Belegschaft könnt ihr die Reichweite einer Stellenanzeige enorm steigern. Denkt dabei auch über relevante Hashtags nach – zum Beispiel solche, die in eurer Branche üblich sind.

5. Die mobile Ansicht optimal gestalten

Viele Bewerber schauen unterwegs nach Stellenanzeigen, sie besuchen deine Seite also in der mobilen Ansicht. Ansicht und Usability einer mobil-optimierten Seite sind oft anders gestaltet als die Computeransicht. Die Lesbarkeit des Textes und die richtige Proportionierung der Bilder sind nur ein Beispiel. Auch ist es sinnvoll, dem Leser direkt die Möglichkeit zu geben, die Bewerbungsunterlagen online auszufüllen und Dateianhänge per „One-Click-Bewerbung“ abzusenden.

Fazit: Der Aufwand zahlt sich in jedem Fall aus

Eine suchmaschinenoptimierte Stellenanzeige ist zunächst mit etwas Aufwand verbunden. Langfristig amortisiert sich dieser aber: durch mehr und passendere Bewerber:innen und durch ein professionelles, agiles Auftreten gegenüber euren künftigen Mitarbeiter:innen. So könnt ihr eure Stelle zeitnah und kompetent besetzen.

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