Offen für neue PR-Herausforderungen

Im Grunde sind wir bei VOCATO immer froh, wenn wir es wieder mal geschafft haben, ein neues Tool in den PR-Alltag zu integrieren oder einen neuen Kunden mit einem umfassenden Kick-Off-Aufwand in unser Portfolio aufzunehmen. Dann lehnen wir uns kurz zurück… Und werden auch schon von neuen Entwicklungen und Impulsen eingeholt. Für eine PR-Agentur – wie sicherlich für die meisten Unternehmen – liegt darin heute ein echter Wettbewerbsfaktor: Nicht ausruhen, sondern immer weiter schauen, was sich entwickelt und wo wir Kunden weiteren Mehrwert bieten können. 2019 haben wir uns daher viele klassische, aber auch neue PR-Themen auf die Fahne geschrieben.

Journalisten dürfen Gatekeeper bleiben

In der klassischen Pressearbeit zählt der verlässliche Kontakt zwischen Agenturen und Redakteuren nach wie vor viel: Der Journalist muss sich darauf verlassen können, dass er von PR-Seite bestimmte Informationen in der erwarteten Qualität und Relevanz erhält. Agentur bzw. Unternehmen wiederum profitieren von einer Berichterstattung, die neutral, geprüft und damit glaubwürdig ist. Dieser Kern der Pressearbeit ist für Unternehmen auch weiterhin von unschätzbarem Wert. Presseberichterstattung kann auch 2019 nicht durch eigene unternehmerische Publikationen – weder Blogs, noch Twitter oder Whitepaper – ersetzt werden. Als PR-Agentur wünschen wir uns, dass unsere unabhängige Presselandschaft noch lange bestehen bleibt, auch wenn es manchmal einen anderen Anschein hat…

Eigenen Content realistisch auswählen

Natürlich ist die Produktion von eigenem Content, insbesondere für die Online-Unternehmenskommunikation, schon lange ein wichtiger PR-Bestandteil neben der Pressearbeit. In den letzten Jahren haben auch B2B-Unternehmen angefangen, sich stärker in den sozialen Netzwerken zu präsentieren, haben Blogs ins Leben gerufen und Newsletter oder andere Publikationen mehr oder weniger regelmäßig verteilt. Auch wenn das im Kern richtig ist, fehlt es dabei allzu häufig an einer strategischen Vorgehensweise – vor allem im Bereich Social Media. Botschaften auf Facebook, LinkedIn und Co. decken sich z. B. nicht immer mit dem sonstigen Auftreten eines Unternehmens. Darüber hinaus wird manches angefangen, was im Aufwand zu hoch ist und schon bald nicht mehr konstant weitergeführt wird. Für uns liegt hier eine Zielsetzung 2019: Social Media-Strategien mit B2B-Unternehmen konsequenter durchsetzen – und hierbei nur die Maßnahmen einplanen, die ein Unternehmen mit den eigenen Ressourcen realistisch und langfristig umsetzen kann.

Website & SEO

Zum guten Online-Content zählt auf jeden Fall eine durchdachte Ausgangsbasis – diese Plattform ist in der Regel die Website eines Unternehmens. Sie bündelt allen Content, ist sozusagen die Home Base in der Online-Unternehmenskommunikation. Hier liegen Informationen zu Firma, Produkten und Services sowie Whitepaper oder Veranstaltungshinweise, jeweils aufbereitet für verschiedene Zielgruppen. Hier laufen Blog und Social-Media-Kanäle zusammen, von und zu ihr wird querverlinkt auf interne und externe Inhalte. Das steigert die Sichtbarkeit und verbessert das Google-Ranking deutlich. Zu den PR-Grundsätzen 2019 zählt daher für uns eine ausgefeilte Content-Strategie für die Websites unserer Kunden sowie die Unterstützung mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf textlicher und struktureller Ebene.

Faustregel für erfolgreiches Employer Branding: Entspannung!

Die Bildung einer Arbeitgebermarke und ihre Verankerung in der Unternehmenskommunikation sind ein langer Prozess, vor dem sich viele Firmen scheuen. Noch länger dauert es allerdings, im kleiner werdenden Pool an potenziellen Mitarbeitern zu fischen, die richtigen Fachkräfte zu finden und möglichst lange  zu halten. Also: Warum nicht anfangen? Der erste Schritt ist die Erarbeitung einer „Employer Value Propostion“ (EVP): Personal- und Kommunikationsverantwortliche müssen diese gemeinsam entwickeln. Nicht in allen Firmen arbeiten diese Abteilungen gut zusammen, es gibt Befindlichkeiten und Kompetenzgerangel, welche für das Fernziel „EVP“ störend sind. Auch Unternehmensleitungen tun sich oft schwer, transparenter zu werden und Internes mit einer gewissen Offenheit nach außen zu kommunizieren. Ein entspannter Umgang mit Transparenz im Arbeitsgebermarketing wäre 2019 hilfreich – dann liegt auch hier (wieder) großes Potenzial für strategisches Employer Branding.

Digitalisierung im Blick behalten

PR-Tools sind ein weiteres Stichwort, dem wir uns auch 2019 widmen: Mit der Nutzung einer Cloud-basierten Pressedatenbank, Bild- und Themensuchmaschinen sowie Plattformen für das Social Media Management ist die Grundlage in unserer Agentur zwar gelegt. Aber die Digitalisierung im PR-Alltag entwickelt sich rasant an und verändert so auch das Angebot an unsere B2B-Kunden.

So verändern sich die Anforderungen in der digitalen Unternehmenskommunikation, ein paar Beispiele:

  • Social Media Management Plattformen wie Hootsuite oder Buffer erlauben es uns, Social-Media-Kanäle effizient und konzentriert zu bespielen. Darüber hinaus ermöglichen Tools wie Gaggle, die Mitarbeiter eines Unternehmen stärker einzubinden und zu mehr Engagement in sozialen Netzwerken, im besten Unternehmenssinne, zu bewegen (Mitarbeiter-Engagement verstärkt auch wiederum die Employer Branding-Wirkung!).
  • Interne Kommunikation: Die Mitarbeiterzeitung hat nicht ausgedient, aber sie wird durch eine Fülle an neuen Ideen, die meisten digital, ergänzt. Ganz oben stehen das Social Intranet, Anwendungen wie Digital Signage oder Team-Kommunikationsinstrumente wie Slack oder Trello.
  • Pressekonferenzen: Nachdem die persönlich gehaltene Pressekonferenz in vielen Fällen nicht mehr passend ist – aus Gründen, die wir hier auch schon erläutert haben – sind Web-Konferenzen oder Webinare die PR-Instrumente der Zukunft, um in größerer Runde mit Journalisten zu sprechen. Etablierte Anbieter wie SkypeBusiness oder WebEx bieten uns dafür zahlreiche Möglichkeiten.
  • Bild/Bewegtbild: Die Ansprüche der Medien an Bild- und Videomaterial steigen, so dass Unternehmen hier schon heute mehr investieren müssen. In 2019 sollten Agenturen und Unternehmen Wege finden, Fotos und Videos professionell und hochwertig – immer unter Berücksichtigung des rechtlichen Rahmens – bereitzustellen.

An Herausforderungen mangelt es also 2019 nicht. Wir sind aber überzeugt, dass wir wieder Neues in unsere PR-Arbeit integrieren werden, ohne uns selbst im PR-Dschungel zu verlieren!

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