Homeoffice: Es klappt super, aber…

Mobiles Arbeiten mit Kontaktgebot

Die Corona-Pandemie hat es gezeigt: Homeoffice funktioniert. Bei den einen direkt, bei den anderen (erst) nach Einführung der technischen Voraussetzungen. Aber es funktioniert. So mancher Firmenchef muss sich eingestehen, dass er dem bislang unerfüllten Wunsch der Mitarbeiter nach mehr Flexibilität bei der Arbeitsplatzwahl wohl auch in Zukunft nachgeben muss.

Und vielen von ihnen fällt das gar nicht schwer, da die Mitarbeiter das notwendige Vertrauen in ihre Homeoffice-Tätigkeiten schaffen konnten. Manche Unternehmen gehen sogar soweit, dass sie ihre Räumlichkeiten generell infrage stellen und alle Mitarbeiter dauerhaft ins Homeoffice schicken wollen – schließlich wären die Mietersparnisse beträchtlich. Dieserart hört und liest man viel in den Medien zurzeit. Und sicherlich hätte es für alle Beteiligten viele Vorteile, aber…

Auf Dauer funktioniert dies nur, wenn die interne Kommunikation (trotzdem) stimmt. Video-Konferenzen, regelmäßige Calls oder auch Tools wie Teams und Co. leisten ohne Zweifel wertvolle Dienste, das persönliche Zwischenmenschliche ersetzen sie aber nicht. Ebenso wenig wie Newsletter, Mitarbeiterzeitungen oder weitere interne Kommunikationsmittel: Das „mal eben den Kopf zusammenstecken“, das „auf dem Flur ein paar Ideen austauschen“, das „wie würdest du das machen“ in der Kaffeeküche können sie nicht leisten. Für ein paar Wochen können Mitarbeiter sicher auf das alles verzichten, auf Dauer kann es aber dazu führen, dass sie den Draht zueinander verlieren und Teams weniger effektiv zusammenarbeiten. 100 Prozent Homeoffice – das ist schwierig; in jedem Fall für einen Dienstleister, der Kommunikation lebt.

Interne Kommunikation – live

Als PR-Agentur leben wir den Team-Gedanken. Unsere Kunden haben immer zwei bis drei feste Teammitglieder „an der Hand“. Damit stellen wir sicher, dass im Urlaubs- oder Krankheitsfall immer jemand verfügbar ist, der weiß, was Sache ist und was ansteht. Der fachliche Austausch untereinander ist eng – und funktioniert auch per Call und Videokonferenz im Homeoffice dank unserer technischen Ausstattung sehr gut. Trotzdem freuen wir uns, dass wir uns nun nach und nach im Büro wieder einmal begegnen (unter den notwendigen Auflagen, versteht sich). Spontane Ideen austauschen, ein Stirnrunzeln des anderen sehen und glätten können, über witzige Ereignisse spontan gemeinsam lachen – all das hat dann eben doch gefehlt. Deshalb wird es bei uns einen Mix geben: mehr Homeoffice, aber eben auch gemeinsame Bürozeit (im Rahmen des Möglichen). Davon profitieren wir alle – und unsere Kunden gleich mit.

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