Ausflug in eine Finanzredaktion

Einblicke in mein Praktikum bei FONDS professionell

Im Sommer 2021 habe ich bei VOCATO ein neunwöchiges PR-Praktikum absolviert. Im Anschluss bin ich dann als Werkstudentin zum Team dazugestoßen. Nun stand bei mir mein letztes Praktikum innerhalb meines Studiums an – dieses Mal im Bereich Journalismus. Bei der Fachzeitschrift FONDS professionell konnte ich für fünf Wochen den Alltag in einer Redaktion kennenlernen.

FONDS professionell wurde in Österreich gegründet und publiziert auch eine eigene Deutschland-Ausgabe. Zusätzlich zur Print-Ausgabe liefert die Onlineredaktion „FONDS professionell ONLINE“ täglich News, Analysen und Infos aus den Bereichen Investmentfonds, Versicherungen und Finanzvertriebe. Was ich in meinem Praktikum alles gemacht und gelernt habe, könnt Ihr in meinem Blogbeitrag lesen.

Übung macht den Meister

Schon in meinem Vorstellungsgespräch stand fest: Ich werde einen Artikel für die kommende Printausgabe schreiben. Also musste ich in meinem Praktikum „nur“ noch das Schreiben lernen. Gemeinsam mit meiner Kollegin bin ich deshalb erst einmal die theoretischen Grundlagen durchgegangen. Dann hieß es: Üben, üben, üben. In den ersten zwei Wochen ging es vor allem darum, ein Gefühl für das Schreiben zu bekommen. In den weiteren Wochen konnte ich dann bereits einige Meldungen für FONDS professionell Online verfassen. Die Veröffentlichung meiner ersten Meldung war besonders aufregend, denn mein Name stand drunter.

Mein Alltag in der Redaktion

Zu Beginn des Tages stand zuerst die Recherche von tagesaktuellen Themen der Finanz- und Versicherungsbranche auf dem Tagesplan. Anschließend haben die Kolleg:innen aus Köln und Wien in einem virtuellen Redaktionsmeeting die anstehenden To Dos für den Tag besprochen – dabei hat jeder seine Themen vorgestellt, anschließend haben wir diese diskutiert und untereinander aufgeteilt. Bis zur Mittagspause war ich dann damit beschäftigt, meine Themen zu recherchieren, Meldungen zu verfassen und zu korrigieren. Am Nachmittag unterstützte ich meine Kolleg:innen, redigierte Texte oder informierte mich über aktuelle Themen aus der Finanzbranche.

Von der kurzen Meldung zum dreiseitigen Artikel

Nachdem ich Themenrecherchen durchgeführt und Meldungen geschrieben hatte, stand das Verfassen meines ersten Artikels bevor. Das Thema wurde mir schon am ersten Tag mitgeteilt – Nudging in der Altersvorsorge. Den Begriff „Nudging“ kannte ich bereits aus meinem Studium, trotzdem musste ich nochmal ausführlich recherchieren. Im Vordergrund der Recherche stand herauszufinden, was Nudging überhaupt ist und wie es in der Altersvorsorge eingesetzt werden kann. Nudging kommt vom englischen Verb „to nudge“ und bedeutet sanft stupsen oder in die Rippen stoßen. Es wird häufig strategisch eingesetzt, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu bewegen, allerdings ohne eine Verhaltensänderung aufzuzwingen. Nachdem ich das herausgefunden hatte, habe ich mit Hilfe meiner Kolleg:innen drei Interviewpartner:innen ausgesucht. Die praxisnahen Antworten, die sich aus den Gesprächen ergaben, konnte ich dann mit meinen Recherchen verknüpfen.

Der Blick hinter die Kulissen hat sich gelohnt

Nach fünf Wochen, die sehr schnell vergangen sind, stand dann das Ende meines Praktikums an. Nicht nur mein Schreibstil hat sich deutlich verbessert, ich weiß nun auch, wie es auf der Seite der Journalisten aussieht. Für mein Studium und meine Werkstudententätigkeit nehme ich deshalb viele Eindrücke mit. Ich habe beispielsweise gelernt, dass seriöse Quellen und gute Recherche besonders wichtig sind, um Leser:innen umfassend informieren zu können. Ich bin froh, dass ich den Alltag in einer Redaktion kennenlernen und mein Praktikum bei FONDS professionell absolvieren konnte.

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