Von „irgendwas mit Medien“ zum PR-Praktikum

Auf die Frage „Was möchtest du denn später einmal machen?“ habe ich schon häufig mit „Irgendwas mit Medien“ geantwortet – mindestens genauso oft war meine Antwort aber auch „Etwas im Bereich Journalismus“.

Schlussendlich bin ich im Jahr 2019 an der Hochschule Osnabrück gelandet und studiere nun schon im fünften Semester Kommunikationsmanagement. Mein Studium war ein richtiger Glücksgriff. Zu Beginn erhielt ich einen groben Einblick in den Journalismus. Ich verfasste zahlreiche Texte und lernte die unterschiedlichen journalistischen Textsorten kennen. Im Verlauf merkte ich aber, dass mich die PR-Arbeit deutlich mehr interessiert, da sie vielfältiger und abwechslungsreicher ist. Nach den ersten zwei Semestern konnte ich mir dann schon sehr gut ausmalen, später einmal in einer Kommunikationsagentur zu arbeiten.

Eine Hospitanz für die Praxiserfahrung

Die im Curriculum vorgesehenen PR-Praktika sollten mich nun in meinem Wunschberuf bestärken. Mein erstes Praktikum fand im Sommer 2020 statt, mitten im ersten Corona-Jahr. Mit Glück kann ich sagen, dass es trotz Pandemiebedingungen ohne Probleme verlief. Die hohen Fallzahlen am Anfang des Jahres 2021 machten die Bewerbungsphase für mein zweites PR-Praktikum nicht leichter. Als ich von VOCATO zum Online-Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, stieg jedoch meine Vorfreude. Lange war zwar nicht klar, ob mein Praktikum reibungslos verlaufen würde, denn viele Kolleginnen waren zu dem Zeitpunkt noch im Homeoffice. Doch mittlerweile hatte sich die Arbeitswelt auch an den digitalen Modus gewöhnt, sodass einem Neustart mit wenig persönlichem Kontakt nichts mehr im Wege stand.

Der bunte Agenturalltag

Mein erster Praktikumstag begann dann doch persönlich – dem Sommer sei Dank. Nach einem Rundgang durch die Agentur bekam ich auch schon meine ersten Aufgaben und wurde zugleich ausführlich eingearbeitet. Sofort wurde ich in alle Prozesse mit einbezogen und konnte dadurch viel und schnell dazulernen. Ich nahm an PR-Meetings mit Kunden teil, war für das Monitoring sowie das Erstellen von Clipping-Büchern und Presseverteilern zuständig. Auch die kreative Seite fehlte nicht: In der Erstellung von Templates für den Social-Media-Kanal eines Kunden und für VOCATO selbst konnte ich mich vollends austoben. Jeden Tag gibt es seitdem neue Aufträge und Aufgaben – mal muss eine Pressemitteilung schnell Korrektur gelesen werden, mal fehlt ein Foto für den neuen Blogbeitrag oder spontan muss noch ein Post für den heutigen Facebook-Beitrag gestaltet werden. Jeder Tag ist anders – genau das finde ich so spannend am Agenturleben.

Es neigt sich dem Ende zu

Nach neun Wochen steht nun das Ende meines Praktikums an. Für mein Studium nehme ich sehr viele Eindrücke und Wissen aus der PR-Praxis, insbesondere aus der B2B-Kommunikation mit. Dort hatte ich zuvor kaum Erfahrungen gesammelt und konnte auch aus meinem Studium nur wenig Vorwissen mitbringen. Ich lernte beispielsweise, dass die Ansprache der Zielgruppen anders als in der B2C-Kommunikation erfolgt, da es beim B2B meistens um sehr erklärungsbedürftige Produkte geht. Auch im Team selbst habe ich mich gut einleben können und sehr wohlgefühlt. Zum Glück muss ich mich nicht wirklich verabschieden, denn ich bleibe VOCATO als Werkstudentin erhalten. Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe noch mehr praktische Erfahrungen in der PR-Arbeit zu sammeln und, dass ich weiterhin in diesem tollen Team arbeiten kann!

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