Interne Kommunikation und Personalarbeit

Vier Beispiele für Kanäle der internen Kommunikation:

  • Newsletter: Gerade allgemeine Informationen lassen sich per Newsletter gut vermitteln. Wichtig ist auch, über die gegebenen Informationen in einen Dialog zu treten. Einiges greifen Vorgesetzte oder Team-Leiter eventuell noch einmal in Gesprächen auf oder bringen es in Diskussionen ein. Anderes ist auch bewusst für eine One-Way-Kommunikation gedacht und soll einfach nur als Info an alle oder ausgewählte Mitarbeiter gehen.
  • Mitarbeiterzeitung: Hier können Informationen oder News über das Unternehmen an die Belegschaft herangetragen werden. In einer modernen und sympathischen Aufmachung stärkt die Mitarbeiterzeitung das Wir-Gefühl im Unternehmen, sie kann unterhalten oder Einblicke geben in Projekte und Bereiche. ImIdealfall ist das Mitarbeitermagazin also ein Zeichen der Wertschätzung und steigert so auch die Mitarbeitermotivation.
  • Intranet: In vielen Unternehmen ist diese Plattform oft noch statisch und nicht besonders interaktiv. Zunehmend setzen aber Firmen auch auf das Social Intranet. Dieses eignet sich besser für den Austausch, bringt mehr Dynamik mit sich und animiert zum Dialog.
  • Mitarbeiter-Blog: Ein Blog, der auch von Mitarbeitern gefüllt werden darf, signalisiert Vertrauen: Niemand bekommt einen Maulkorb, jeder darf aus seinem Arbeitsalltag erzählen und Impulsgeber sein – funktioniert intern oder auch extern.

Kommunikation in Krisenzeiten

Veränderungen im Unternehmen (Fusionen, strategische Neuorientierung) oder gar Krisensituationen wie Stellenabbau oder Restrukturierungen stellen Personaler schon in ihren Kernaufgaben vor große Herausforderungen. Umso schwieriger wird ihre Rolle in der internen Kommunikation. Wie ehrlich und offen kann oder darf die HR-Abteilung sein und mit welchen Konsequenzen? Hier ist es wichtig, die Mitarbeiter nicht im Unklaren zu lassen, sondern nach einem klaren Fahrplan die gesamte Belegschaft zu informieren.

Ein weiterer wichtiger Knackpunkt: Den richtigen Zeitpunkt finden. Oft kommunizieren Personaler Veränderungen zu spät. In den meisten Fällen will das Personalmanagement erst kommunizieren, wenn alle anderen Aspekte einer Veränderung in trockenen Tüchern sind. Dadurch wird die Belegschaft aber oft vor vollendete Tatsachen gestellt, fühlt sich nicht mitgenommen, geschweige denn einbezogen. Kommuniziert das Personalmanagement dagegen zu früh – beispielsweise, wenn das weitere Vorgehen noch unklar ist – verunsichert das Mitarbeiter. Spekulationen durch den berühmten Flurfunk sind dann vorprogrammiert. Dies zeigt: Die Herausforderung ist groß, Fingerspitzengefühl und eine klare Absprache und Planung mit der Kommunikationsabteilung sind notwendig. In Change-Prozessen ist es immer wichtig, kontinuierlich zu informieren und Mitarbeiter über den aktuellen Stand und Vorgehensweisen auf dem Laufenden zu halten. Das trägt maßgeblich dazu bei, Ängste abzubauen und dem Entstehen von Gerüchten vorzubeugen.

Mit guter Kommunikation Mitarbeiter gewinnen

Eine gute interne Unternehmenskommunikation trägt zu guter Letzt auch zu einer positiven Außenwirkung bei, denn je besser der Arbeitgeber mit seinen Mitarbeitern kommuniziert, desto stärker wird die Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen. Darüber hinaus können Angestellte die Arbeitgebermarke nach außen stärken, indem sie über ihre positiven Erfahrungen im Unternehmen berichten. Wichtig dabei ist: Die Employer Brand sollte stimmig sein. Mitarbeiter gleichen das, was kommuniziert wird, mit der Realität im Unternehmen ab. Läuft es am eigenen Arbeitsplatz oder in der eigenen Abteilung wirklich so, wie es zuvor mitgeteilt wurde? Erklärt ein Unternehmen beispielsweise „Wir sind eine Grüne Company“, sollte dies nicht nur nach innen und außen kommuniziert werden, sondern auch an Programme oder Aktionen gekoppelt sein. Erleben die Mitarbeiter das kommunizierte Bild selbst, bestätigen und bestärken sie dieses auch nach außen.

Weitere interessante Links zum Thema finden Sie hier:
https://www.springerprofessional.de/interne-kommunikation/fuehrungsqualitaet/kommunikation-auf-augenhoehe-statt-top-down/16392134
https://insights.staffbase.com/blog-de/alle-mitarbeiter-erreichen-das-sind-die-wichtigsten-8-kanale

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