Die richtige Content-Strategie zählt

(Bewegte) Bilder sagen mehr als tausend Worte. Dieser Spruch, so abgedroschen er auch sein mag, gilt noch immer – vielleicht sogar mehr denn je. Gerade in der heutigen digitalen Zeit sind es immer wieder Bilder und vor allem auch Videos, die die größte Aufmerksamkeit erzielen. Umso wichtiger ist es, die Bewegtbildkommunikation bei der Kommunikationsstrategie eines Unternehmens mit zu berücksichtigen. Und das gilt nicht nur für den B2C-Bereich, sondern (gerade) auch für B2B. Denn: Bewegtbilder liefern unter anderem zusätzliche Möglichkeiten, komplexe Themen und/oder Produkte zu erklären oder ein bestimmtes Image zu transportieren. Folgende Punkte helfen bei der Planung:

1Den Content strategisch planen
Gutes Bewegtbild ist nicht billig. Inhalte und Nutzung müssen gut durchdacht werden. Die richtige Content-Strategie ist hier – wie auch in anderen Bereichen der Unternehmenskommunikation – entscheidend. Welcher Visual Content soll wie und für welche Kanäle aufbereitet werden? Nicht jedes Thema eignet sich für jedes Format, nicht jedes Format eignet sich für jeden Kanal. Kanalspezifisch zugeschnitten lassen sich Videos dagegen mehrfach nutzen und erhöhen Reichweite und Sichtbarkeit.

2Das richtige Format finden
Gängige Bewegtbildformate gibt es viele: Vom klassischen Imagefilm über Interviews und Erklärvideos bis hin zu kurzen Story-Formaten. Welches Format das geeignete ist, hängt ganz wesentlich von der Intention ab. Möchte ich mein Unternehmen vorstellen, ein konkretes Produkt erklären oder Mitarbeiter gewinnen? Die Antwort auf diese Fragen definiert automatisch die Zielgruppe – und diese wiederum beeinflusst die Auswahl der Kanäle. „Kanalspezifisch“ und „zielgruppenspezifisch“ werden hier oft eins. Ist meine Zielgruppe eher bei LinkedIn, Facebook oder bei YouTube unterwegs? Potenzielle Investoren erreicht man sicherlich eher über einen klassischen Imagefilm im Rahmen einer Präsentation oder auf der Website als über ein Story-Format bei Instagram. Letzteres hingegen ist bei der Suche nach Auszubildenden sicherlich erfolgsversprechender.

3Den richtigen Einstieg wählen
Generell gilt: In der Kürze liegt die Würze. Sofern es sich nicht um sehr speziellen, stark erklärungsbedürftigen Content handelt, sollten Videos keinesfalls länger als 90 Sekunden sein. Und (besonders wichtig für alle Social-Media-Kanäle): Die ersten drei Sekunden sind entscheidend. Gewinnt man die Aufmerksamkeit des Zuschauers in dieser Zeitspanne nicht, klickt er weiter. Das heißt platt gesagt: Wer mit einem Intro, einfliegenden Logos oder ähnlichem einsteigt, hat quasi schon verloren.

4Eine gute Story erzählen
Darüber hinaus entscheidet die richtige Dramaturgie über den Erfolg eines Videos: Bestenfalls startet das Video unmittelbar mit einem konkreten Problem und liefert dann – gerne über einen spannungserzeugenden Umweg – die passende Lösung (Stichpunkt Storytelling). Das gilt für Erklärvideos und Imagefilme gleichermaßen; insbesondere letztere können durchaus emotionaler gestaltet sein. (Eindrucksvoll zeigt all dies ein Image-Spot des Deutschen Roten Kreuzes – auch wenn hier das Erzeugen von Emotionalität zugegebenermaßen nicht schwerfällt).

5Den richtigen Partner finden
Wer Technik- und Social-Media-affine Mitarbeiter hat, kann sicherlich die ein oder andere Instagram-Story oder auch kleine Facebook-Videos in Eigenregie produzieren – das richtige Equipment vorausgesetzt. Aufwändigere, qualitativ hochwertige Videos hingegen lassen sich ohne spezialisierte Partner nur schwer realisieren. Freie Mitarbeiter oder die Kooperation mit fachbezogenen Hochschulen (Studierende an Filmhochschulen sind beispielsweise immer auf der Suche nach Studentenjobs) können eine Alternative sein. In jedem Fall gilt: Eine genau Vorstellung über den gewünschten Content und die Zielkanäle (unter Berücksichtigung der generellen Kommunikationsstrategie) hilft bei der „Partnersuche“.

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