So anspruchsvoll wie nie

„Wir suchen jemanden für Pressearbeit.“ Oder „Wir brauchen Social Media.“ Und dann die Frage „Was empfehlen Sie uns denn?“, hören wir immer wieder von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus dem B2B-Bereich. Die Anforderungen an die Unternehmenskommunikation sind heute so anspruchsvoll wie nie. Denn die one-way-Kommunikation, wie sie früher noch galt (z.B. das Unternehmen schreibt eine Pressemitteilung/einen Artikel, der dann veröffentlicht wird ohne Interaktionsmöglichkeit für den Leser) gibt es so gut wie nicht mehr. Ist ein PR-Beitrag erst einmal online, gibt es heute fast immer Möglichkeiten, ihn über die sozialen Netzwerk zu teilen, zu liken oder zu kommentieren.

Das Feedback für das Unternehmen ist unmittelbar, manchmal schmerzhaft, oft aber hilfreich. Musste man früher Marktforschungsunternehmen beauftragen oder aufwändige Kundenbefragungen durchführen, lässt sich vieles bereits am Social Media-Stimmungsbarometer ablesen. Social Media Monitoring hilft dabei.

Verzahnung der Kommunikation

Was sich verändert hat: Die meisten B2B-Unternehmen können nicht Pressearbeit machen, aber kein Social Media oder nur Social Media und keine Pressearbeit. Denn die Verzahnung der Kommunikationsbereiche hat zugenommen, parallel zur zunehmenden Verzahnung der Social Media-Kanäle untereinander. Wer einen Corporate Blog hat, der postet seine Beiträge auch über Facebook und schreibt dazu einen Tweet bei Twitter. Eine Pressemitteilung lässt sich in abgewandelter Form auch auf Facebook posten und über Twitter „verteilen“. Und wer lässt seine Facebook-Fangemeinde nicht gerne wissen, dass Zeitschrift XYZ über das Unternehmen positiv berichtet hat.

Kommunikationsstrategie für den richtigen Buzz

Wollen Unternehmen heute erfolgreich kommunizieren und an vielen Stellen (aber dennoch fokussiert) „Buzz“ erreichen, benötigen sie eine Strategie, die verschiedene Kommunikationsbereiche umfasst: Pressearbeit, Corporate Communication (insbesondere die Website, Mailings, Flyer), Social Media, Interne Kommunikation.

Die größten Herausforderungen sind dabei:

  • Welche Themen habe ich als Unternehmen, die ich kommunizieren möchte, kann bzw. darf?
  • Wer sind meine Zielgruppen und mit welchen der obigen Themen erreiche ich Sie?
  • Welche/s übergeordnete/n Unternehmensziel/e habe ich, wenn ich kommuniziere? Will ich zum Beispiel Brand Awareness erzielen und/oder die Kundenbindung erhöhen? Wie sind davon abgeleitet meine Kommunikationsziele?
  • Welche Ressourcen stehen mir intern oder extern für die Durchführung meiner Kommunikation zur Verfügung?
  • Welche Kanäle passen zu meinen Zielgruppen, Themen und meinem/n übergeordneten Unternehmensziel/e?
  • Welche Maßnahmen eigenen sich für meine Ziele?
  • Welchen Erfolg will ich mit meinen Kommunikationsmaßnahmen erzielen?

Unternehmen, die ihre Zielgruppen analysiert haben, wissen in der Regel, was für Inhalte für ihre „Kunden“ interessant sind. Authentischer, auf den Kunden bzw. die Zielgruppe zugeschnittener Content ist erfolgreich. Denn: Wer deine Inhalte kauft, kauft auch deine Produkte.

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