Unternehmenswebsite als Marketinginstrument

Für (Neu-) Kunden, (Neu-) Partner und (neue) Mitarbeiter ist die Unternehmenswebsite immer noch wichtige Informationsquelle. Gleichzeitig gibt sie Hinweise auf die Unternehmenskultur (modern, traditionell, lokal, international etc.). Sie liefert auch zum Beispiel Informationen zu den Website-Besuchern (falls Tracking aktiviert), dient vielen Firmen als Möglichkeit zum E-Mail-Marketing und integriert Absatzkanäle wie einen Online-Shop.

Wissen liefern über Blogs

Die Zeiten, in denen Unternehmen auf ihren Websites Wissen in separaten, passwortgeschützten Bereichen anbieten, sind vorbei. Unternehmen generieren zusätzlichen Traffic und Leads, wenn dieses in Form eines Corporate Blogs, von Artikeln, Interviews oder Videos kostenlos bereitstellen. Wichtig ist, dass das firmenspezifische Know-how in die Tiefe geht und Mehrwert bietet. Nicht alles muss natürlich kostenlos sein. In unserem Blogbeitrag „Whitepaper – ein erfolgsversprechendes PR-Tool“ zeigen wir, wie gut ein Whitepaper als Content-Marketing-Tool und zur Lead-Generierung eingesetzt werden kann.

Textliches SEO

Textliche Suchmaschinenoptimierung unter Verwendung gängiger Suchwörter hilft, den Internetauftritt zu optimieren und die Sichtbarkeit der Website zu steigern. Im Rahmen einer Keyword-Analyse zum Beispiel lassen sich suchmaschinenrelevante Begriffe filtern – auch in Relation zu den Keywords der Mitbewerber und in Kombination mit weiteren Schlüsselbegriffen. Sinnvoll ist es, bei den textlichen SEO-Maßnahmen strukturiert vorzugehen. Nach Priorisierung der Keywords geht es ins Detail: Es müssen die zwei bis drei wichtigsten Suchwörter und -kombinationen für jede Unterseite festgelegt werden.

Das alles ist machbar, erfordert etwas Zeit und Know-how, bringt Websites aber im Suchmaschinen-Ranking deutlich weiter nach oben und erhöht so die Auffindbarkeit im Internet.

Der Pressebereich: Service für Journalisten

Die Pressearbeit bleibt auch heute noch ein wichtiger Pfeiler in der externen Kommunikationsarbeit. Die Chancen auf Berichterstattung steigen, wenn Unternehmen journalistisch aufbereitete, aktuelle und für die jeweilige Leser-Hörerschaft interessante Informationen auf der Unternehmenswebsite zur Verfügung stellen.

Das sollte ein Pressebereich beinhalten:

  • Pressemappe mit den Kerninformationen zum Unternehmen (Daten und Fakten/Unternehmensprofil, Übersicht über Produktportfolio, Lebensläufe)
  • Pressemitteilungen, chronologisch und übersichtlich sortiert
  • Angabe des persönlichen Pressekontakts inkl. Kontaktdaten
  • Bild-/Grafikmaterial zum Unternehmen, den Köpfen, den Produkten in einer Auflösung von 300dpi (jpg) inkl. Firmenlogos

sowie interessante weiterführende Informationen wie

  • Referenzen zu erfolgreichen Kundenprojekten
  • Studien
  • Bereich Presse über uns: Auflistung der erfolgten Berichterstattung. Vorsicht: Nur erlaubt sind lizenzfreie Verlinkungen zu den online veröffentlichten Beiträgen. PDFs oder andere Formate dürfen nicht ohne Genehmigung der Redaktionen eingestellt werden.

Rechtssicher sein

Wichtig im Hinblick auf die Einhaltung der Anforderungen der DSGVO: Werden auf der Website Tools zur Datensammlung oder zum Tracking genutzt, müssen Besucher eindeutig darauf hingewiesen werden und auch widersprechen können. Websitebetreiber, die Google Analytics verwenden, müssen einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google abschließen. Eine Vorlage wird von Google bereitgestellt.

Achten Sie auch auf eine ausführliche Datenschutzerklärung und ein rechtssicheres Impressum. Nach § 5 des Telemediengesetzes (TMG) besteht bei geschäftsmäßigen Angeboten Impressumspflicht. Unternehmen müssen auf ihrer Website eine ladungsfähige Anschrift mit Telefon, Fax, E-Mail angeben sowie die Handelsregister- bzw. Umsatzsteueridentifikationsnummer. Dazu gehört auch die namentliche Angabe der für den Inhalt verantwortlichen Person/en. Impressumspflicht gibt es auch bei den sozialen Netzen. Wer nach der Faustregel geht: Leichte Erreichbarkeit über zwei Klicks (auch bei responsive Designs) – macht dabei alles richtig.

Qualität vor Quantität

Bei allen Website-Arbeiten ist es wichtig zu wissen, wer die Zielgruppen sind und welcher Content für diese interessant ist. Wollen Sie über den Internetauftritt auch Bewerber ansprechen, dann liefern Sie Informationen zum Einstieg, zu den Stärken und Werten Ihres Unternehmens – Stichwort Employer Branding. Schaffen Sie einen übersichtlichen Stellenmarkt. Generell gilt: Qualität vor Quantität. Keiner hat Lust, oberflächliche Marketingsprache zu lesen und wenige Informationen zu bekommen.

 

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