5 Do’s für erfolgreiches Corporate Blogging

Der Blog ist ein wichtiges Instrument, um zielgruppengerichteten Content zu streuen. Auf guten Corporate Blogs vermitteln Unternehmen (Experten-)Wissen, beziehen zu wichtigen und aktuellen Themen Position oder besetzen auch neue Themen aktiv.

In unseren Blogbeiträgen 5 Elemente für erfolgreiches Bloggen und Die Macht der Blogs haben wir schon einiges zum Thema Corporate Blogging angesprochen. Zwischenzeitlich hat sich aber wieder viel getan, und wir möchten euch ein Update geben.

Wichtiger denn je – der richtige Content

Wer einen Blog startet, sollte wissen, für wen er schreibt. Sind es die Kunden, Partner und/oder die Mitarbeiter? Welches Wissen muss ich bereitstellen, damit meine Zielgruppen den Corporate Blog lesen, ihm folgen und sogar aktiv in den Dialog treten? Ein Themenplan z.B. als Word- oder Excel-Tabelle ist auf alle Fälle hilfreich. In diesem lassen sich den (verschiedenen) Zielgruppen bestimmte Themen (-blöcke) zuordnen.

Wichtig darüber hinaus: Setze dir ein Ziel! Was soll der Corporate Blog erreichen? Geht es um die Imageförderung für eine Marke oder eher darum, die Bekanntheit eines Unternehmens als Ganzes voranzutreiben? Unternehmen, die bloggen, müssen sich dafür entscheiden, ob es ein Wissens-, Produkt- oder Themenblog sein soll.

Employer Branding – binde deine Mitarbeiter mit ein

Der Kampf um die Talente: Es fehlen Fachkräfte in vielen Branchen. Mit einem Blog machen sich Unternehmen attraktiv, vor allem wenn man auch hinter die Kulissen blicken lässt. Gleichzeitig können sie Mitarbeiter einbinden und damit ein festes Blog-Redaktionsteam punktuell erweitern. Es ist spannend, wenn diese zum Beispiel von einer Industriemesse, einem Kundenevent oder einfach nur von ihrem Arbeitsplatz authentisch berichten.

SEO! Achte auf Onpage und Offpage Optimierung

Ein Corporate Blog ist auch ein Mittel, um das Google-Ranking einer Corporate Website zu verbessern und zusätzlichen Traffic für die Seite zu generieren. Neben der Verwendung zentraler Keywords ist es wichtig, dass der Blog responsive gestaltet ist, also als mobile Version verfügbar ist. Mehr zum Thema SEO auch hier.

Stichwort Onpage Optimierung: Eine klare Headline-Struktur mit der Vergabe einer H1 für die Hauptüberschrift und H2, H3 etc. für weitere Unterüberschriften ist ebenso wichtig wie schnelle Ladezeiten der Seite, XML Sidemap sowie eine Analyse der Absprungraten. Interne Verlinkungen von einem Blogbeitrag zum anderen bzw. auf die Unternehmens-Website werten die Blogseite auf – Google mag Seiten, die sich als Geflecht darstellen.

Blogbeiträge sollten auch auf externe Seiten (z.B. am Ende des Artikels) verlinken. Achtung: Bitte Links nur verwenden, die auf wirklich interessante und frequentierte Seiten leiten und Links immer wieder auf Validität untersuchen. Den Bekanntheitsgrad des Blogs steigern Unternehmen auch, wenn sie andere Blogger einladen, einen Gastbeitrag zu schreiben. Letzteres erzeugt umso größeren Mehrwert, wenn die anderen Blogger wirklich bekannt sind und eine größere Fangemeinde haben.

Blogartikel richtig aufbauen und schreiben

Die magische Grenze von 400 Worten pro Blogbeitrag sollte nicht unterschritten werden. Wer weniger schreibt, liefert Google zu wenig Content.

Belebe Deinen Beitrag mit z.B.:

  • Vorspann
  • Zwischenüberschriften
  • Fettungen und Bullet Points
  • Grafiken, Bilder, Videos, Download-Möglichkeiten
  • Live-Umfragen
  • interne und externe Verlinkungen

Die Klaviatur ist groß, muss aber eben zum Unternehmen und den vorhandenen Ressourcen passen. Das Thema Keywords hatte ich schon angesprochen. Diese müssen in den Überschriften Verwendung finden und im Fließtext immer wieder auftauchen – hierbei sind auch Synonyme erlaubt bzw. gewünscht (sie unterstreichen für Google die Glaubwürdigkeit des Contents). Die beste Keyword-Dichte kann man übrigens über www.onpage.org messen.

Nutze Blogger als starke Influencer

Bekannte Blogger genießen ein hohes Ansehen: Sie gelten als glaubwürdig, sind Trendbarometer und werden sogar von klassischen Medien zitiert. Lege dir eine Blogger-/Influencer-Datenbank an (mit Name, Kontaktmöglichkeit, Link, Relevanz/Page Rank, Themen und Konnex). Prüfe auch deren Twitter-Präsenz und deren Follower – dann weißt du, ob es sich wirklich lohnt, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Wenn ja, biete ihnen wertvolle Informationen und vernetze dich mit ihnen.

Linkliste zu weiteren interessanten Infos:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s