Social-Media-Workshops als guter Start ins Social Web

Ein Gastbeitrag von unserer Praktikantin Luisa Deiana

Social Media gewinnt auch für Unternehmen aus dem B2B-Bereich zunehmend an Bedeutung. Dass die sozialen Medien wichtige Kommunikations- und Marketingpotenziale mitbringen, haben die meisten Unternehmen bereits realisiert. Viele Firmen haben zumindest eine eigene Facebook-Seite, ein Profil ist schließlich schnell angelegt. Doch nicht nur Facebook, sondern auch Plattformen wie Xing, Google+ , LinkedIn, Twitter und Instagram können von Unternehmen sinnvoll genutzt werden, um sich im Social Web zu positionieren. 

An einer Social-Media-Strategie führt kein Weg vorbei

Damit der Unternehmensauftritt auf den Social-Media-Plattformen Erfolge erzielt, muss das Unternehmen strategisch vorgehen. Wer seine Projekte gut durchdenkt, ist auf Dauer präsenter und bleibt konkurrenzfähig. Nur bei konstanter strategischer Bespielung der Social Media Accounts profitiert man als Unternehmen von den Möglichkeiten der sozialen Netzwerke und erzielt eine hohe Reichweite.

Auch für ein erfolgreiches Employer Branding, Social Recruiting sowie Neukundenakquise spielt Social Media eine wichtige Rolle: Potenzielle Kunden oder neue Mitarbeiter von sich zu überzeugen ist einfacher, wenn sich das Unternehmen auch im Social Web professionell und attraktiv präsentiert. Gerade in der heutigen Zeit informieren sich viele Interessenten, Kunden und Bewerber neben der Unternehmenswebsite zusätzlich auf den Social-Media-Kanälen über Unternehmen, zum Beispiel um sich einen ersten Eindruck von der Unternehmenskultur zu verschaffen.

Social-Media-Workshop und Social-Media-Audit als strategische Grundlage

Um den Social-Media-Auftritt interessanter und ansprechender zu gestalten oder das Aufsetzen neuer Kanäle zu planen, ist ein Social-Media-Workshop hilfreich, der als Basis für die Entwicklung einer passenden Strategie dient. Nach einer kurzen Einführung und Eruierung der Vorkenntnisse der Teilnehmer startet der Social-Media-Workshop mit der Besprechung des Social-Media-Audits, der im Vorfeld durchgeführt wurde. Ziel des Audits ist es, einen Überblick über die aktuelle Präsenz in den sozialen Netzwerken zu geben: die Teilnehmer des Workshops erhalten einen Gesamteindruck von dem Erfolg ihrer bisherigen Social-Media-Profile. Dieser lässt sich anhand von KPIs (Key Performance Indikatoren), wie zum Beispiel der Anzahl der Fans oder der Interaktionen (Kommentare und Likes) pro Beitrag, messen.

Gut ist es, wenn der Audit auch die wichtigsten Wettbewerber betrachtet. So lässt sich die, eigene Präsenz im Social Web vergleichen und besser einordnen. Ein Blick auf die Auftritte der Wettbewerber kann eine gute Inspirationsquelle sein, was natürlich nicht bedeutet, dass man Ideen 1:1 abkupfern sollte.

Ziele und Zielgruppen des Social-Media-Auftritts definieren

Die Definition der Ziele, Zielgruppen und der Erwartungen des Unternehmens bilden den Kern des Workshops. Je konkreter die Ziele ausgearbeitet werden, desto einfacher ist es, später im Rahmen eines Social Media Monitorings zu überprüfen, ob die Ergebnisse den definierten Erwartungen entsprechen. Mögliche Ziele könnten zum Beispiel eine höhere Zahl an eingehenden Bewerbungen, eine größere mediale Aufmerksamkeit oder ein Zuwachs an Kunden sein.

Wichtig ist, die eigenen Zielgruppen zu kennen, damit die Beiträge Aufmerksamkeit und Interesse bei den Usern wecken. Nur mit passenden Inhalten generiert man Mehrwert für den Leser und damit Aufmerksamkeit und Reichweite auf den sozialen Kanälen. Junge Menschen beispielsweise sind mit einem lockereren Umgangston und ansprechenden Designs leichter zu erreichen. Natürlich muss der Aufritt aber auch zur nach innen und außen gelebten Unternehmenskultur passen.

Es gibt diverse Möglichkeiten, sich – optisch sowie inhaltlich – bei seinem Social-Media-Auftritt von Wettbewerbern zu differenzieren. Und es gibt vielfältige Möglichkeiten, Zielgruppen anzusprechen. Abwechslungsreiche Profile variieren beispielsweise zwischen Unternehmensneuigkeiten (auch Soft-News wie Mitarbeiterjubiläen etc.), News aus der Branche, Stellenangeboten oder hilfreichen „Service“-Artikeln.

Gefahren im Social Web

Der Umgang mit Social Media bringt auch gewisse Risiken mit sich. Verbreitet ist bei Unternehmen die Angst vor negativen Reaktionen oder einem Shitstorm. Diese Risiken lassen sich durch strategisches Vorgehen aber in Schach halten. Wer weiß, wie er auf kritische Kommentare reagiert und zum Beispiel wegleitet von den öffentlichen Social-Media-Kanälen hinzu einem persönlichen Austausch, der gestaltet den Dialog mit den Zielgruppen weitestgehend risikofrei. Das A und O ist ein stets professioneller, freundlicher Umgang mit Für- und Widersprechern. Social Media Guidelines helfen den Mitarbeitern in den Unternehmen, sich korrekt auf den Kanälen zu verhalten und sich auch rechtlich abzusichern.

Fazit

Angesichts des zunehmenden Einflusses von Social Media empfiehlt es sich auch für Unternehmen im B2B-Bereich, die Chancen und Möglichkeiten des Social Web zu nutzen und durch eine klare Strategie und gute Inhalte die Unternehmenskommunikation zu unterstützen. Social-Media-Plattformen sind ein effektives Mittel, um nützliche Informationen bei einem großen Publikum auf schnellem Weg zu verbreiten und mit den Zielgruppen in den inhaltlichen Austausch zu gehen.

Ein Social-Media-Workshop ist ein idealer Ausgangspunkt für die Formulierung einer Social-Media-Strategie, die als Wegweiser für das gesamte Social-Media-Projekt dient und individuell auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Im Rahmen dessen werden auch die Ressourcen definiert wie der Aufbau eines Social-Media-Teams und die Auswahl geeigneter Social Media Tools zum Beispiel für das kontinuierliche Monitoring.

Weiterführende Links:

https://pr-journal.de/nachrichten/social-media-web-2-0/19594-b2b-kommunikation-sichtbarkeit-im-social-web-wird-zur-herausforderung.html

2 Gedanken zu “Social-Media-Workshop für B2B-Unternehmen: ein Sprungbrett für den Erfolg im Social Web

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